David von Raschau, Dietrich von Kromsdorf, Rudolf von Tümp-lings, Christof von Beulwitz, Hans Philipp von Berga und Wil-helm Friedrich von der Pforte, sie alle begleitet von (2 Trabantenund Lakaien.
Nachdem jenen noch Rudolf von Dieskau, paus Christofvon Kromsdorf und Dietrich Wilhelm von Friesen gefolgt waren,folgte der nunmehrige regierende Herzog Wilhelm (der Große) mitseinen Brüdern Albrecht (von Tisenach) und Ernst (I., der Fromme,von Gotha), dann die Herzöge Johann Philipp und FriedrichWilhelm I. von Altenburg, die Gesandten, die Universität Jenamit den Hof- und Stadt-Wedici, den Rentmeistern und Secretarien,sodann die Herzogin und andere fürstliche Danren, die GemahlinChristian's Schenken von Tautenburg, Dorothea Sibylla geb. GräfinReuß, „das Adeliche Frauenzimmer in der Stadt und uf demLande", die Räthe der Städte Weinrar, Jena, Buttstädt undRaftenberg, schließlich genreine Hof-Diener und Bürger-Weiber, derAnrtschosser, Kornschreiber und Amtschreiber.^
Die Leiche wurde ebenfalls in der Stadtkirche beigesetzt.
Herzog Johann Ernst I. ist übrigens, auf Anregung des obengenannten Caspar von Teutleben, Hofmeisters, zusammen mitseinem Oheim, dem Fürsten Ludwig zu Auhalt, im Jahre s6(?der Stifter der Fruchtbringeuden Gesellschaft oder vomPalmen-Orden gewesen. Wie Georg Neumark berichtet^hatTeutleben „diesen hochvernünftigen Borschlag gethan, ob nichtthulich, daß in Teutschland auch dergleichen Gesellschaft (wie inFtalien) aufgerichtet und damit bey dein Blut-trieffenden Kriegs-jammer unsere adle Muttersprache (welche so wol an Alter,
^ Damals schon zs Jahre alt.
^ Iltullcr's Annale», tvcimar
Zi» Neu-Sprossende Teutschc Palmbanm oder Ausführlicher BerichtDon der kjochlöblichen Fruchtbringenden Gesellschaft :c. Drnkkts Joachimsioinrich Schmid in lveinmar, F. S. tsof-Bnchdr. ftsss).