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(II. 5s7— 598), damals in der Umgebung des Rrouprinzen, schonden Grund gelegt hatte zu der ruhmvollen Verbindung desNamens mit der Preußischen Armee. —
9. Henriette Christiane Luise Milhclnüne (265).
Christiane, zu Posewitz am <1. Juli s78sch in der trübstenZeit der Geschichte dieses Hauses geboren, sollte in den 87 Lebens-jahren, welche ihr beschieden wurden, wohl den Untergang unddas Aussterben ihres Hauses, aber auch noch den Ruhm erleben,welchen Adain und Wilhelm von Tümpling a. d. H. Sorna fürdie ganze Familie als Gemeingut erwarben.
Nachdem Christiane, s0 Jahre alt, auch ihre Ulutter zuCamburg verloren hatte, übernahm Philipp Zohann Wilhelmvon Tümpling a. d. H. Casekirchen,»» seit s736 auf Posewitzund Zöthen, die Vormundschaft über dieselbe. Nach seinein schonim Jahre s?95 erfolgten Tode wurde ihr von der Altenburgi-schen Landesregierung der Französische Ulajor Ludwig Heinrichvon Trebra aus Rodameuschel»» (der ältere Bruder Friedrich Wil-helm's, welcher seit s?3^ auf Tümpling saß) zum Vormund be-stellt.^'»
Christiane blieb zu Camburg unter der Obhut ihrer s5 Zahreälteren Schwester Eleonore, welche freilich zu Ansang der 90er Jahre
» Airchcnregister zu Cambnrg.
»» Cr war ihr Pathe.
Vormundschafts-Akteu im Archiv zu Thalstein.
Aus ihnen geht hervor, daß Christiane aus dem Nachlaß ihrer i?9H ver-storbenen Schwester Johanne Friederike tvilhelmine (S. ^so) n. a. auch eindamastenes Tischtuch mit ts Servietten, mit eingewirktem Tiimp-liug'scheu tvapxen und der Jahreszahl t?St, erhalten hatte.
Dieses Gedeck befindet sich seit dem Jahre t8Z2 auf dem Thalsteiu.Ts soll von einer Frau von Tümpling gewebt worden sein, also entweder vonder Gemahlin des Dompropsts, geb. Frciin von Schwan, oder von der Ge-mahlin Christian Gottlob's, geb. Edlen von der Planitz.
Uuböut suu katu! —