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junker, für (5^0p/8 Thlr. adjudicirt, nachdem sein versuch, Tümp-ling zu erwerben, zwei Jahre zuvor gescheitert war und HerzogCrnst Philipp zum Vasallen angenommen hatte.
Carl wurden für seine Lebenszeit von seinen Gläubigern76^ Thlr. 3 gr. ( l. H2 Competenzgclder zugebilligt.
Cr war schamlos genug, in Camburg sein Dasein zu fristen,in Camburg, wo seine Ahnen so oft eingeritten waren als dieVertreter des in der Grafschaft mächtigsten Geschlechtes und woman sich noch heute erzählt, daß er, der Erbe so vieler Güter, inBethätigung einer gewöhnlichen und frevelhaften Gesinnung, denSaal in Tümpling mit Dukaten gepflastert habe. Cr scheute sichnicht, als es sich um die Bezahlung ganz geringfügiger Gerichtskosten handelte, in einein an die Weimarische Landesregierungcl. <Z. Camburg 29. April (736 gerichteten Schreiben'^ derselbenbekannt zu geben: „Wie ans den öffentlichen Zeitungen zu ersehengewesen, so ist von hochfürstlicher Landes-Regierung zu Altenburgschon vor 5 Jahren der Concurs-proceß über mein vermögeneröfnet und mit sudbastation meiner Rittergüther verfahren, auchmeine sämtliche Fahrniß zur Blasse gezogen, mir aber zu meinemnothdürstigen Unterhalt bloß ein sehr mäßiges Competenz-Geldbestimmet worden. Unter diesen Umständen nun bin ich gar nichtvermögend Reisen zu unternehmen oder Gerichtskosten zu be-zahlen w."
Seiner Gemahlin, welcher er nach eigenem Bekenntniß vomch August (73H (50(2 Thlr. schuldig geworden war, fielen imDistributions-Abschied vom (9. Ulai (737^ nur 220( Thlr. (incl.92^ Thlr. Zinsbewilligungen der Gläubiger!) baar zu.^*
^ Geh. Haupt- und Staats-Archiv zu Weimar, köA. H,. No. -zsso kol. zoz.^ Herzogliches Amtsgericht Tamburg.
In der I. Alasse waren aus dem Erlös des Lehns von Tümpling,Posewitz und Zöthen im Gosammtbetrage von Zosps Thlr. 2z gr. (davon aufTümpling zssz? Thlr. z2 gr.) z z Gläubiger z» befriedigen, darunter die Söhne