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Anstand gefunden, dieses aber, solchen äovotost zu verbitten,in vorbesagten Llsnsrgli nur angerathen. In eben diese groß-müthigen Gesinnungen setzet E. Dom-Tapitul nebst mir daszuversichtliche Vertrauen, Tw. pochReichsGräfl. Uxoellsu? werdenin hocherleuchte Trwegung ziehen, wasumaßen sämmtliche Lazzi-tularss, mithin auch ich, vermöge unserer oapitulurischen Pflichtund der porpetuirlichen WahlOapitulutiou zu aller Treue undDevotion gegen Ihro Aönigl. Naj! als regierenden Stiftsherrnbereits auf das kräftigste verbunden sind. Diese theure Pflichtenthält in ihrem ganzen Umfange vornehmlich die stärkste Ver-bündlichkeit, die Ihro Aönigl. Nüst bey dem hiesigen Stifftezustehenden hohen Gerechtsainen ausrecht erhalten zu helffenund denenselben zuwieder auf kcinerley Weise etwas zu unter-nehmen, noch andern Dergleichen zu verstatten.
G. hiesiges Dom-Tapitul hat auch diese allerunterthänigsteObliegenheit bey allen Zeiten und bey allen Umständen treulichzu erfüllen sich äußerst bestrebet.
Dahero auch noch niemahlen einem von dein Dom-Tapitul die Ausstellung eines solchen Aeverses angesonnenworden.
So sorgfältig ein jeder derer hiesigen Tapitularen, und be-sonders auch ich selbst, bisjetzo sein Gewissen hierunter zu ver-wahren gesuchet, damit an derjenigen allerunterthänigsten Schuldig-keit, welche gegen Ihro Aönigl. Naj. einem jedem obgedachtcr-maaßen oblieget, nichts ermangele und so vollkommen ein jederdeßen bei sich selbst überzeugt ist;
Desto mehr würde nur und allen zu Gemüthe steigen, wennin diese allertreucste Dovotion ein dergestaltiger Zweifel gesetzetwerden wolle, daß nöthig wäre, diese Pflicht durch Ausstellungeines besonderen Aovsrsos gleichsam zu verneuern. Da man sichnun aber bis jetzo gegen die unverbrüchlich oonservirte alteTreue und Devotion im geringsten nichts bewust ist;