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Wolf Heinrich übernahm nun zusammen mit Wolf FriedrichRausdorf. Die Brüder wurden mit ihm am 9. Alai (69^ vonHerzog Friedrich II. von Gotha belehnt. Am 29. Iu"i slOsübernahm aber Wolf Heinrich Rausdorf allein" und wurde er,nachdem der Aauf zu Altenburg am 5. September konsirmirtworden warch am 5. April (702 daselbst mit Rausdorf belehnt.""
Wie schon sein Stiefvater (II. 205), so hatte auch WolfHeinrich viel Ärgerniß mit den Fröhnern, so daß er, wie eram 25. Januar (7 s ( aus Rausdorf an den Herzog schreibt,'^ es„vor füglicher und besser gefunden, zu meiner mehreren Ruhe undgclaßenheit" Rausdorf „loßzuschlagcn" und an seinen SchwagerHüncfeldt zu Ahlstädt zu verkaufen (welcher es daraus im Jahre(7(9 an den Hauptmann Gottfried Gruft von Gicheuberg ver-kaufte — II. 207).
Wolf Hcinrich's Alutter, Gathariua geb. von Grafen, welchebis dahin in Rausdorf wohnen geblieben war, zog nun nach Roda.Während sie dort erst am (^>. Aovember (727 starb (II. 209), ent-schlief Wolf Heinrich, der unvermählt geblieben war, am20. Octobcr (7(( zu Ahlstädt im Hause seines Schwagers Hüncfeldt.Gr wurde am 2<s. October in der dortigen Airche beigesetzt. >
5 Hofgerichts-Archiv zu Jene.
Rcgicrungs-Archiv z» Alteuburg, Nausdorf, No. t'>, ^690 —> 76y. Uutbeliehen wurde IvoIf Friedrich. Zeugen waren u.a.! Oer Kanzler Georg Dielrich Pflug zu posterstein und Nollmershapu, Christian Friedrich von Brand zuLangenleuba, Gleina und Orakcndorf und paus Heinrich von Schleinitz zu Schleinitz.
»»» x^rzoglichcs Rcgicrungs-Archiv zu Alteuburg, Acta Amt Lenchtenburg,^7^0, t?tl, XIV. 0°, Ransdorf z.
t „Daß der hochwohlgebohrne Herr tvolfgang Heinrich von Tümpling den20. Bctober tllt Abends um tl Uhr allhier in Uhlstädt gestorben und den2q. darauf Abends in die allhiesige Kirche begraben worden, solches wird besage des Kirchcnrcgistcrs andurch der Wahrheit gemäß attestiret.
So geschehen Uhlstädt den 2». November ^77s.
(0. 8.) Johann Heinrich Klostcrmann
Pfarrer und Adjunkt."
(Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar.)