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Nachdem mm Scheller aus den Brngunontis ^otorum kou-clnlium ersehen, daß Wolf Christof am 7. Rlärz sgIs zu Frauen-prießnitz belehnt worden war, forderte er ihn zum Handschlag undjuramontum tiäolitatis aus. Nachdem er aber gegen diese Eides-leistung sich ablehnend verhalten, „zumalen Günther von Bünaudergleichen bevor wiederfahren," begnügte sich Scheller mit Ersterem, worauf er „tiävlitatom handtgelobendt promittirot" und be-lehnt wurde.
In dem zu Tautenburg nach dem Regierungsantritt des HerzogsRIoritz am 25. October fSZZ vor dem Fürstlich Sächsischen Amtdaselbst abgehaltenen Lehnstermin wurde U)olf Christof eine Re-eognition darüber ausgestellt, daß er die Lehn gemuthet und dieEidespflicht wirklich geleistet habe.^ — Bald darauf starb WolfChristof, und zwar im Jahre f6ö5*''ch nachdem er, zusammenmit ihrem ältesten Bruder, Hans Abraham von Elben aufRodameuschel, die Bormundschaft über Christof Gottfried undChristof Ernst von Elben, die Söhne seines Betters ChristofOtto von Elben, geführt hatte (vergl. die Elben'sche StammtafelII. 2sfl).
Seine älteste Tochter Christine Elisabeth hatte er ams2. Februar mit Conrad Heinrich Schenk von RIolau ver-mählt. Ob seine vorletzte Tochter Anna Sibylla noch zu seinenLebzeiten sich mit Georg Rudolf von Rockhausen auf Groß-Gestewitzvermählte, ist nicht bekannt. Erst nach seinein Tode, und zwarbeide im Jahre f656, vermählten sich sein Sohn Adam Friedrichund seine jüngste Tochter Hippolyta Juliane, Ersterer mit Ca-
' Geh. Haupt- und Staatsarchiv kvcimar, erautenburgische Lchnssachen,
vol. VL 2 toi. is ff.
Der Tag ist nicht bekannt. Im Storbercgister der Uirche zu Tamburght die erste ans die Familie bezügliche Eintragung die des Todes von UtolfChristofs Sohn Adam Friedrich (tS72).