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(638 heruntergebrannt" (ebenso Großheringen, H>fulsboru, Droitzen,Nlolschütz n. a.).
Christian siedelte nun nach Tautenburg über, dann, der Kriegs-gefahr wegen, Ansang (639, "ach Jena. Im Juni kehrte ernach Tautenburg zurück, wo er, erst <(( Jahre alt, am 3. August(6^0 starb. Crst sieben Jahre später wurde er, nach großenLeichenfeierlichkeiten in Jena, in der Schenkengruft zu Frauen-prießnitz beigesetzt. Nachdem seine Nuitter im Jahre (636 zuGera verstorben war, sah die einzige Schwester seines Naters,Anna, den Untergang ihres Hauses. Sie starb, 82 Jahre alt,am (3. April (6l(5 ebenfalls zu Gera. Im Jahre (780 wurdedas Schloß zu Tautenburg abgetragen; nur der fünfeckige Haupt -thurm ist stehen geblieben.
Christian hatte noch im Jahre (639 den Aurfürsten JohannGeorg I., welcher schon am ((.Februar (63-( die Anwartschaftauf die Herrschaft Tautenburg dem Aursächsischen Geheimen RathGeorg von Werthern (Stifter der Beichlingen'schen Linie, geb.(58( in Frohndorf, f (636 in Dresden), dem Dr. David Döring,Aursächsischem Geheimen Rath, und Heinrich von Taube aufReichstädt und Röthnitz, Aursächsischem Oberhosmarschall und Oberkämmerer, ertheilt hatte, gebeten, die von Schleinitz auf Tollen-stein und Schluckenau, welche seit der Nutte des (6. Jahrhunderts
" Dcrgl. Christian'? Bericht darüber an den Kurfürsten Johann Georg I.ü. <1. Tautenburg w-Dccember zssy iu Bd. II.
Durch den Krieg waren übrigens die Lehnsherrschaftcn so verwüstet unddie Allodialhintcrlasseuschaft so übermäßig verschuldet, daß die landesherrlicheEinziehung der Herrschaften im Jahre tSSZ wohl auf eigenen Autrag derLchusnachfolger Statt fand.
Im Winter tsse/s? wurde Wolf Christof'? Gheim Rudolf Albrecht I.iu Tümpling durch die Schweden unter Bauer „rein ausgeplündert",alle Scheunen und Ställe brannten ab, die meisten Dokumente und Urkundengingen unter (vergl. unten 0u,p. XIII.).