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Im folgenden Jahre s^87, am s2. März, wird er an seinesVetters Oswald Zinsen, Gütern und Erbgerichten zu Droitzen mit-belehnt, am S .März s^33 belehnen ihn Aurfürst Friedrich derMeise und dessen Bruder Herzog Johann zu Altenburg mit Zinsenzu Bulza, Großheringen, Psuhlsborn, Eberstedt, Trebra undDroitzen — wir lernten den allgemeinen Inhalt des Lehnbriesesschon bei Hans (2Y) kennen und lassen ihn nunmehr im Text folgen:
„Hansen von Tumplings Lehenbrive.
lvir Friderich und Iohans rc. Bekennenrc. das wir unserm lieben go-trewen Hansen dem Jüngern von Tumplingen und seinen lcibeßlehnßerbennund von seiner fleissigen bete wegen mitsamxt ym Gßwalten Hansenn undHansen von Thiunxling seinen vettern diese hernach geschrieben Lehen undZinse von uns rurende gleich die helffte, die er Friderichen von Ebersperg ab-gekauft und die andern heisst Günther der Junge von Ebersberg Innehadnemlich vier gute schogk zwentzig scheffel hafern xx huner ein gans ein Lameßbnch,Item ein teil an den fleischbencken zu Sultza, ein teil an den Backoffen ein teilan der Aeltern alles daselbs zu Sultza, Grossenheringen und pfulßborn.Item vier alte schock newn alde groschcn gcschoß zu Eberstct und Drebra,mit gerichten obersten und nydersten In stat und felde zu Sultza, Item vier aldeschock XXVI alde groschcn zcehen scheffel korns Numburgischs maß und vierMichels hüncr zu Dreytzsch in der pflege zru Isenbergk gelegen, Ine von Hein-richen von Musebach In kansewoise ankamen mit allen und iglichen yreneren nutzen wirden gerechtigkeiten frexheiten gcwohnheiten In und Ingeho-rungen, nichts anßgcnomen, Sünders In allcrmassen der genannt Friderichvon Eberßberg die Innengehabt dem genanten Thiimpling verkauft und voruns nfgelassen hadt zu rechten gesampten nianlehen gereicht und gelihen Sovilwir durch recht darann zu verleihen haben, Reichen und leihen dem genantenHansen von Thmnxling und seinen rechten leibeslchenßerben die obgeschribenlehen und zinse mit angetzcigten yren Zru und Ingehorungen gegenwertiglichin und mit kraft discs brives die snrd von uns und unsern Erben zu rechtemmanlehen zu haben zu besitzen zn gebrauchen zu genissen wie sich geburt zuverdinen den lehen auch wieofft die zufalle kamen rechte folge zn thuende undsich daran zn halten als solcher manlehen guter recht und gcwohnheit ist. Iveresaber das derselbige Hans von Thmnxling todes halben abgehen und leibeß-lehenßerben hindcr xm nicht lassen wurde, So sollen alßdann und nicht eherobberurt lehen und zinse mit yren Zugehorungen an die obgenanten GßwaltenHansen und Hansen von Thmnxling seine vettern und yre leibeßlehenßerbenzn gleich komen und gefallen, die fnrd von uns und unsern Erben Emxfahenhaben besitzen gebrauchen verdinen mit gexnrlicher lehenßfolge und sich daranhalten sollen wie abgeschrieben» und solicher gesampter manlehen guter rechtund gcwonheit ist, von uns und meniglich unverhindert, bestes Er Heinrichvon Tümpling. I.