Hans schlug nun Heinrich von Lichtenhayn (an welchen, wiean seinen Bruder Conrad, der Herzog Camburg von (5(0-(5(3verpfändete) und Rudolf von Bünau zu Droyssig vor.
Staut Blatt (2^ obigen Oopiuls erließ nun Herzog Georg am(5. Mai (Mittwoch nach Lxaucli) (5(0 an die beiden Genanntenein Schreiben, wonach sie „nun vnd hynsurder Cristoff von Tunip-ling seligen Rinder als vornmnden in iren fachen vnd zu irer ge-rechtigkeit, so offt und dick das dye notturfft irfordert, henthabenvnd schützen sollen, dardurch dye armen kinder ferner beswerungevnd schaden nicht gewartten durffenn".
Der Bkutter wurde hiervon Buttheilung gemacht. Christoph'sbeiden Söhnen Oswald und Otto werden wir (52( begegnen.Was ihre Mutter Sybille betrifft (welche bisher von Allen fälschlichMagdalene genannt worden ist), so wird sie, wie Christoph selbstnur ungefähr 50 Jahre alt geworden ist, noch jung gewesen sein,als sie (5(0, vor dem (5. Mai, zu einer zweiten Ehe schritt. Siebrachte ihrem zweiten Gemahl Schinditz zu, nachdem Christoph esihr (505 zum LRbgedinge hatte reichen lassen und gemäß der Abredezwischen Hans und Obernitz ll. ll. Naumburg 9. September (5(0,welche wir bei Oswald (39) kennen lernen werden. So finden wirObernitz später auf Schinditz, bis er es, wohl (5(8, an Heinrichvon Bünau auf Schlöben verkaufte. Auch hatte Obernitz, wie wirebenfalls unten bei Oswald näher sehen werden, zwei RinderChristoph's, wohl die beiden Söhne, neun Jahre, also von (5(0bis (5(8, „in Rost vnd Rleider geHalden".
In demselben Oopülle ((2 des Dresdener Haupt-Staatsarchivs,ebenfalls auf Blatt 9, finden wir einen Eintrag (also wohl auchvom Jahre (5(0), welcher sich auf ein Schuldverhältniß von Hanszum Domkapitel zu Naumburg bezieht. Er lautet:
(An) „Lapittel zu Nunibnrg Ist geschrieben, auf antragen Hansen tump-lings, der inen nunhundert gülden verschriebener schult verpflicht, darauf sieiinc hundert vnd XI, sl. gerechent, das er bcswcrt ist. Begert mein g(nediger)hcrre (Herzog Georg), sieht es auch dafür an, das es nicht zimlich sey. das sie