Uauli lovii Obrvniovu SolttvartiiburAiouw begegnenwir auf Leite 550 folgender Notiz:
„^.NIUZ ^S8. Lald hernach beliehe Graff Heinrich zu Zchwartz-burg Küncinunden von Heringen und dessen Erben mit vier Hnfen Landes,bcnoben einem Zcdelhofe z» großen Mehlern, anch mit zweyen wüsten Höfenzu Zchlotheim, neben Koller's Gütern und Geilfuße gelegen, sowohl etlichenKorn- Geld- und Hüner-Sinsen, auch dreyen Ackern Holtzes in der Gemeindezu Wenigen Mchlcrn, welche Güther sämmtlichen vormahls Georgen Tumpc-liugs gewesen, darauf alsobald obbcmcldeter Künemund seine Hanßsran, FrauTelen, ans bcmcldctein Sedelhofe bcleibzüchtigct, so ihr auch von Graff Hein-richen zugleich bekannt und verliehen worden, den Sontag ksraivisosro"(lZ. März).
Wir bemerken zunächst, daß weder in Sondershausen, noch inRudolstadt, noch in Gotha eine diesbezügliche Urkunde sich findet.
Georg Tümpling besaß also vor Schwarzburgischen,
südwestlich von Sondershausen, einen Siedelhof und vier Hufen(s20 Morgen) zu Groß-Mehler (Mehlra), zwei wüste Höfe zuSchlotheini und drei Acker holz nebst Korn-, Geld- und Hühnerzinsenzu Wenigen-Mehlra.
Groß-Mehlra ist ein sehr alter Ort. Sowohl die Güter dortwie in Schlotheim waren ursprünglich kaiserliche Domainen. KaiserOtto II. schenkte sie Y77 an die Abtei Fulda, welche sie um dieMitte des s2. Jahrhunderts an die von Schlotheim, Truchsesse derLandgrafen von Thüringen, verlieh. s523 und s550 verkauftendie Schlotheim die Güter an die Grasen von hohenstein-Sonders-hausen, welche sie aber schon s559 an die Grafen von Schwarz-