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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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it diesen verlassen wir die Grafschaft Tamburg undfolgen wir ihnen die Saale weiter abwärts in dasaltbernburgische Gebiet (das anhaltische Gebiet linksund die Herrschaft Gröbzig rechts der Saale), wo von an

Bernhard VI. von Anhalt, ein sehr kriegslustiger Fürst, regierte.Er war zwei Mal vermählt, zuerst mit Mechtild, Tochter desEdlen Herrn protze III. von «Zuerfurt, und dann um IW mitHedwig, Tochter des Herzogs Johann von Sagan. Bernhard'seinziger Sohn Otto starb früh, so daß er (H66 seine freien Erb-güter, die Schlösser und Städte Bernburg, Gröbzig, Sanderslebenund Warmsdorf und die Lehnsherrlichkeit an den Schlössern Erx-leben und Gänsefurt an das Erzstift Magdeburg übergab unddieselben mit der Bedingung als Lehn zurücknahm, daß der Erz-bischof dieselben nach Bernhard's Tode (welcher am 2. Februar(H63 erfolgte) seiner Wittwe als Leibgedinge und nach deren Todeseinen Aöthen-Zerbster Vettern zur gesammten Hand leihen sollte.Biese Letzteren hatten sich schon von an, sowohl vom Erz-bisthum Magdeburg als von den Aebtisfinnen von Quedlinburgund Gernrode, die von diesen Stiftern abhängigen anhaltischenLehen zur gesammten Hand reichen lassen.

Fürst Bernhard VI. hat ein Lchnbuch anlegen lassen, welchessich im herzoglichen Haus- und Staatsarchiv zu Zerbst befindetund hier die BezeichnungGesammtarchiv-Registrande vol. III.tot. 320 Nr. 68" hat.