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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
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zeigen, ein weiteres Licht auf seinen wohlthätigen und frommenSinn werfen.

Die Glocke von Nensdorf zeigt in einer oberen Reihe (6 roma-nische Majuskeln mit zwei Kreuzen dazwischen:

XMOvLXVKI5 D ^ 0 X 0 R -j-,deren Deutung bisher nicht gelungen ist. Unter diesen Buchstaben(wenn wir annehmen, daß die Reihe mit X und nicht mit Dbeginnt) erscheinen 5 Rundbildchen, welche den Menschen (Mat-thaeus), den Stier (Lucas), den Pelikan (Sinnbild der Liebe Christi),den Adler (Johannes) und den Löwen (Marcus) darstellen. Zwi-schen den beiden ersten befindet sich das Tmnpling'sche Mappen-schild. Dasselbe zeigt zwischen den Sicheln eine Figur, welche wieeine Traube aussieht. Diese Figur soll wohl aber den Kopf derJungfrau vorstellen die Formenschneider waren auch damalsnicht immer genau und wenn wir diesen Kopf im Schilde vonHans von Tümpling, ll. ll. Bernburg (H. März betrachten,

so begreifen wir, daß er ein halbes Jahrhundert früher dein bie-dern Formenschneider als eine Traube hat vorschweben können,wie er in den Siegeln von Hans und von Oswald von (H86 zueiner gar nicht mehr zu charakterisirenden Figur sich umgestaltet hat.

In Nensdorf hängt noch eine, noch ältere, Glocke, welcheganz schmucklos ist.

Der Schmuck der Glocke von Ienalöbnitz ist reicher, aberweniger deutlich.

In der oberen Reihe finden sich anscheinend 2 Mappen-schilde oder dreieckige Medaillons mit Bildern, die nicht mehr zuerkennen sind.

Die untere Reihe weist 22 romanische Majuskeln auf unddazwischen gestreut 7 Medaillons in verschiedenen Formen undmit kaum zu bestimmenden Bildern nur der Pelikan ist wiederumerkennbar dazwischen auch ein Mal der Tmnpling'sche Schild,genau so wie der auf der Nensdorfer Glocke.