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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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Trotha u. a., auch die Kirche zu Stöben (soolssiu Ktuvsus), aufdem linken Saalufer, Tümpling gegenüber, zu Lehn. Diese warum das Jahr (000 gegründet und dem heiligen Tyriakus geweiht.In sie waren sechs Häuser zu Stöben cingepfarrt; es gehörten ihrein Holz, ein Hopfengarten und Weinberge. Lachstädt war Filial.Die TFriakskirche, ein frühromanischer Bau, mit Seitenschiffen undKreuzschiff, sowie wahrscheinlich mit zwei Thürmen auf der Thor-seite (nach der Saale zu), war die Begräbnißstätte unserer Bor-fahren. Da sie (52H von den Bauern von Schmiedchausen zer-stört worden war, ließ sich Oswald von Tümpling (55 s vor ihr,nach der Seite von Tamburg hin, begraben. Das steinerne Kreuz,welches sein Grab bezeichnete (man sieht auf ihm ein Schwert),ist uns (im Jahre (877) von dem Gemcinderathe von Tamburgausgeliefert worden. Es mögen manche Grabsteine die Zerstörungder Kirche überlebt haben, aber mit der jDietät, welche die letztenJahrhunderte auszeichnete, sind sie wohl zum Bau der Thausseeverwendet worden, wie man sich nicht gescheut hat, die Grabsteineaus der Kirche zu Tamburg zur dortigen Friedhofsmauer zuverarbeiten.

Wir bemerken hier gleich, daß bei Stöben noch eine zweiteKirche war, und zwar auf den: (Oetersberge, da, wo das frühereTamburger Hffarrholz lag, welches Ende des (3. Jahrhundertsvon dem Rittergut Tümpling käuflich erworben und in Feld ver-wandelt wurde. Diese Kirche ging aber vom Kloster Bürge! zuLehn, zu ihr gehörten Tümpling, Behmitz (jetzt Wüstung zwischenTümpling und Stöben am rechten Saalufer), Wonnitz und dieHälfte von Stöben.

Wir kehren zu Tuno zurück. Sein Verzicht auf seine Gerech-tigkeiten hängt vielleicht mit seinen, Tintritt in den DeutschenOrden zusammen. Vielleicht ist seine Schwester Hedwig, welchemit ihm jenen Verzicht ausspricht, als Halbschwester auch in denOrden getreten, lieber ihre weiteren Schicksale haben wir keine