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genannten Polschnhen derart versehen, daß der Ring fast rund-herum von magnetischer Kraft umschlossen war. Wegen der ge-drungenen Form des Ringes war es möglich, die Umdrehungs-geschwindigkeit recht hoch zu nehmen, und dies war von be-sonderem Vortheil für die Stromsteigernng.
Nach diesen geschichtlichen Bemerkungen wollen wir uns nunmit Hülfe der Figur 4 die Entstehung des elektrischenStromes in dem Ringindnktor klar machen. Der äußereRing ist aus Eisen hergestellt und wird durch einen starkenElektromagnet in zwei halbkreisförmige Magnete verwandelt,welche bei 3 mit ihren Nordpolen, bei idi mit ihren Südpolenaneinander stoßen. Die Pfeile auf dem Ringe deuten dieAmpereschen Ströme an. Der Ring ist mit einer großen An-zahl Drahtspiralen umgeben, deren in unserer Figur nur sechsgezeichnet sind. Auf der Achse befindet sich der Stromsammler,welcher aus so viel Leituugsstücken besteht, wie Spiralen vor-handen sind. Die Leitungsstücke sin der Figur schwarz) siuddurch nichtleitende Substanz voneinander und von der stählernenAchse getrennt. Die beiden Drahtenden der einzelnen Spiralensind mit je zwei aufeinander folgenden Leitungsstücken verbunden.Von rechts Und von links werden Kupferdrahtbürsten durchschwache Federn gegen den Stromsammler gedrückt.^ Der großePfeil zwischen 8 und b giebt die Drehnngsrichtnng des Ringesan. Wird der Ring um seine Achse gedreht, so bleibt diemagnetische Vertheilung trotz der Bewegung des Eisens festliegen, so daß also immer oben 2 Nordpole und unten 2 Süd-Pole zusammenstoßen; die Spiralen dagegen ändern fortwährendihre Lage in Bezug auf die magnetische Vertheilung im Ringe.
Wir wollen nun zunächst untersuchen, welche Wirkung diehalbkreisförmigen Magnete auf die Spiralen ausüben, wenndiese sich in unmittelbarer Nähe der Punkte a, 8, b, bewegen.Während eine Spirale sich in der Nähe von 8 befindet, muß
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