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Die elektrischen Maschinen unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen Entwickelung
Entstehung
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Rationelle Verwendung des Materials ist aber die erste Be-dingung, welche die Industrie betreffs ihrer Werkzeuge stellen muß.

Der wesentlichste Theil der Gleichstrommaschinen, die wirjetzt besprechen wollen, ist der Ringinduktor. Bevor wirjedoch die Erklärung desselben unternehmen, wollen wir einigekurze geschichtliche Bemerkungen vorausschicken. Im Jahre 1860konstruirte Antonio Paccinotti in Florenz sür die Uni-versität Pisa eine Ringmaschine, Eine ausführliche Beschreibungderselben wurde aber erst einige Jahre später in dem Journal,11 Uuovo dimkuw" veröffentlicht. Der betreffende Band trägtdie Jahreszahl 1863, kann aber erst 1865 fertiggestellt sein,weil darin auch eine Abhandlung aus diesem Jahre enthaltenist, Aus dem Wortlaut der Pacciuottischen Aufzeichnungen gehtdeutlich hervor, daß ihr Verfasser die Theorie seines Ringesklar erfaßt hatte. Außerdem ist erwiesen, daß er leistungsfähigeRingmaschinen konstruirte, in denen er theils Stahl-, theilsElektromagnete verwendete. Es unterliegt sonach keinem Zweifel,daß die Geschichte der Physik Paccinotti als den ersten Erfinderdes Ringindnktors nennen muß. Trotzdem aber läßt sich nichtleugnen, daß der Ringinduktor erst durch seinen zweiten Er-finder Gramme die Würdigung erfuhr, die ihm gebührt, ZvnobeGramme aus Belgien war in der Gesellschaft l'^Uiaues alsModelltischler beschäftigt und hatte sich schon mehrere Patenteüber elektrische Lichtmaschinen erworben, als er im Jahre 1871den Ringinduktor herstellte, ohne eine Ahnung davon zu haben,daß diese Erfindung bereits gemacht war. Dafür, daß Grammeseine Erfindung selbständig gemacht hat, spricht schon der Weg,den er einschlug. Er ließ nämlich zuerst einen Magnet innerhalbeines feststehenden hohlen Eisenringes rotiren, welcher mitLeitungsdraht umwickelt war, und kam später erst auf denGedanken, den Magnet, bezw, Elektromagnet, festzulegen und

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