Druckschrift 
3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
Entstehung
Seite
150
Einzelbild herunterladen
 

5z ^ D«.L futtfftött Vucds XV.

F-Engelkänder, Nahmens koberro ktaclün, si'yn enrdttket worden, welcher her»98- nach, als ihm sein G-chissunvermuthetvom Lande koiiimen, ci-epu-cnnnüiftii, i!idem er keinen pcov»nr gehabt. Wiewohl andere der Meinung sind, er sey ineinem kleinen Kahne in die Barbarei) kommen, und dem Könige lleri-o I V. vonPomizall als ein Wunder übersendet worden. Einige haben sie inmlzm in.Zccslliüücm genennet, weil derselben nicht wohl beyzukommen ist. Denn weil siestets mir Nebel umgeben ist, so können die Schiffer leidige nicht leicht sehen, undwenn sie die Gegend nicht genau wissen, derseibigeu leicht fehlen. ^ än. i 4? 5.liesse sie tteuncuz König von L^tiMen entdecken, ^n. ,417. hat sie kuben öevrackmanr, einAratitzösiseher Edelmann zwarerobern sollen, aber nicht wahr»genommen. Im Jabr 1420.istsievon c^onisivo, und Iriltan Vz.

t-rc>, oder 5ü8. int 'Dkahmen Königs 1. von Portugal! entdecket worden.

Die Portugiesen haben damahls dieser Insu! den Nahmen kl»llerz gegeben,weilsie dieselbe überall mit Waldern besetzet gesunden. ki-Mera heisser in ihrer Spra»ehe ein Gehöltze, oder ein Wald. Damit sie nun den Erd-Boden zum Ackerbautüchtig machen mögten , so steckten sie einen grosseil Theil der Walder mir Feueran, und begaben sichhernach wieder aus ihre Schiffe, worauf sie wegen Maingel des sussen Wassers fast Dursts sterben müssen.

Sie ist mit vielen kleinen Bergen und lieblichen fruchtbaren Auen gesittet,Es find auch darinne viel frische BrunmQueile», und schöne Wasser-Bache,welche ein Grosses zu ihrer Fruchtbarkeit beytragen. An diesen Flüssen hat manviele Schneide und Sage » Mühlen, in weichen Dielen und Breter von Eiben»und Eedern »Holtze geschnitten, und in grosser Menge ngch Portugal! vcrfüh»ret, und daselbst verhandelt werden.

^ Sie hateinen Überfluß an Zucker» Rohren, Honig und Getraydig. Eswachset auch daselbst so herrlicher Wein, alsan einem Orte kangefuiidenwcr»den, und sind die Stöcke aus der Jnsul LsnMa d^chm gebracht worden. JedeTraube ist ohngesehrzween Schuhe lang, und bey nahe auch so dicke, darausdreFruchtbarkeit des Erdbodens abzunehmen ist. Es giebet auch daselbst überflüftsig Wildpret, auch viel Wachteln, Ringel» Tauben, wilde Pfauen, undO^p'17 -tc Zeisilein. Die vornehmste Städte darinne sind diese: F.) 8. Lroix. oder dieS mdr zum heiligen Creutz, welche noch ziemlich ansehnlich. 2.) ^archlo.

621-)-) Nuncl>2>, dieHaupt»Stadt der Jnsul ^aclei-z, hateinen Bischofs, wcbeher des Ertz»Bischoffs zu Lissabon in Portugal! Statthalter ist. Der Haftndieser Stadr ist der beste dieser Jnsul, wiewohl er weder bequem-noch si*»1. chcr ist.

II. Die Jnsul porc Zzinr, oder porruz 82n6ki tnüllz. lieget gegen derStadt Ooix Nord » West von ^lacler-i. Sie ist von denen Portugiesen1420. oder, wie andere ivollen, 142 8. entdecket worden. Sie ist frucht»har an Korn und Getraide, hat viele Ochsen, wilde Schweine, Haasen und«

Eanü