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3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
Entstehung
Seite
136
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e Z 6 Des fünfften Buchs Llsp. XIV.

§. Z.

Der Weg der Karavanen, welche von ^moco nach

kvlecün.1 und ^lecka rei-kN.

<^^Ze Unterthanen desCherifs, oder Kaysersvsn ^aroco sind, als gute^^/Mahometaner, in ihrem Gewissen, nach der Lehr ihrer Ktan6emz, oderPfaffen verbunden, ein mahl bey ihren Lebzeiten eine Reise nach Kiecbz und kie.-imz zu thun, und des Mahomers Grab zu besuchen, für welche Mühe sie nachihrer Wiedetkunfft viele Freyheiten gemessen , und für heilig gehalten wer»den.

Der ämb-llnüenr desCherifs, wovon wir droben geredet, hat uns aus»drücküchversichert, daß der Mahomet nicht zu ktecba, sondern zusiorben, und daselbst begraben worden sey, allwo er sein Grab von der Erdenobngefehr vier Schuh hoch erhoben gesehen. Als ich ihn nun um die Urlachgefragt, warum man ins gemein ihre Wallfahrt die Reise nach Klecl» mmsie, da doch des Mahomets Grab zu KleUwa sey, hat er nur zur Antwort ge»geben, daß dieses nur wegen der Ehrerbiethung, so der Geburts» Stadt ihresPropheten Mahomets gebühre, geschehe, und daß bey ihm eine unbeschriebenLehre sey , daß der Patriarch Abraham das erste LeicAIa, oder das erste ^eth»Haußda gebauet habe.

Von dannen reisen sie auf den Berg ämen-, welcher eine halbeMeile,mid gegen Onem dieser Stadt gelegen ist, auf welchem Berg Abraham seinenSohn hat opffern wollen, und würden sie ihre Reise gantz für unvollkommenhalten, wann sie nach kwckn-, reisen, und nicht auch die Stadt l^ccbz besuchensolten.wicwohl diese beede Städte zehen Tagreisen voneinander abgelegensind.

Es find zween Wege aus des Cherifs von lrizrucco Landern nach ^ecb-,einer zu Wasser, und der ander zu Lande,der zu Wasser aber ist nicht so sehr ge»dräuchlich. Diejenigen nun, welche dieselbe verrichten wollen, gehennachle-ru^n. einenSec»Haven des mittelländischen Meers, allwo sie nach äl-ixan-Uriz in Eaypten zu Schiff gehen, von dannen sie sich nach Groß »L-Uo bege»den, um zur e-rsvanz in Egypten zu flössen.

Der Weg zu Lande, welchen die von klarocco, und fafl aus allen andernKönigreichen, so dem Cherifzugehören, halten nach kiecka zureisen, istunssorgfaltig auf der Charten von Groß» des Herrn llu V-I, von desober»wchnten >zmbzlL,ileur5 von eigener Hand angewiesen worden. Dann essagt derfllbige, daß die Zusiunmenkunfft der Larzvznen aus den meisten Landerndes Cherifs, in der Stadt Lbeliivs, welche in einem Grund mitten in einergrossen Ebene, wo viel Brunnen und Wiesen sind, gelegen kfl, geschehe. Ihre5uu!mon ist ohngefehr der halbe Weg von kkroco nach Lovlacc», aber viel