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3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
Entstehung
Seite
129
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Von denen Insüln Ver<Z. 1

bcareifft in die ->o. Meilen in ihrem llmkräyß, und hat gegen Mitternachteine Sandbanck , die eine halbe Meile lang ist, wieder welche das Meer eingrausames Gethöß machet. Es hat auch andere Bancke, die eben gefahr-lich sind, als diese, und vielen Schiffen Schiffbruch verursachet haben.

Die Jnsul lttsy wird also geilennet, weil sie in diesem Monath istentdeckt worden, und ist 8. oder?. Meilen von der Jnsul öunne-Vsue eutle-gen. Sie hat 7. Meilen in ihrem Umkrayß, in der Mitten erheben sichsgegenNorden hohe Berge. Sie hat ein kleines Dorff von 10. oder -Hausern.Die Dörre des Llimz» ist, neben den heissen Sonnen-Strahlen, Ursach, daß eskeine Citronen, noch Pomerantzen, sondern nur etliche schlechte Feigen »Bau-me darinnen gibt. Bocke und Feder-Wildpret gibt es allda in grosser Menge.

Es ist auch daselbst eine See, zwey Meilen lang, und so viel breit. Wann dieSonne ihre Strahlen schnür gerad herab wirffet, so verwandelt sich dessen Was»scr in Eiß, und ist desselben eine grosse Menge zu finden.

4. Die Jnsul 8r.s-.col, , welche fünff und viertzig Meilen , wo sie amlängsten ist, hat eine Stadt eben dieses Nahmens, ob schon die Schiffer diesel-be ssikers Allste nennen. Es hat auch eine kleinere, welche 8r. vominicu; ge-nennet wird. Die Jnsul 5e. sac«l) hat etwa dreyhundcrt Hauser, jo von Steineines Stockwercks hoch gebauet sind, und hat ein jedes seinen kleinen Garten.DieHaupt-KirchisteinBischoffs-Sitz, und wohnet der Gouverneur indemRath-Hauß. Der Havcn ist wegen des beweglichen Sandes daselbst gefahr-lich, dergestalt, daß die auslandische Schiffer daselbst nicht anckern, als untereinem Schiffer des Landes.

Die vornehmste Haven dieser Jnsul sind der !a l'r-ye, Onile und ke^-Lerzon-Lurez. Die Fruchtbarkeitdieser Jnsul bestehet in Cocos -Nüssen, Po-merantzen und Citronen.

;. Die feurige Jnsul wird also genennet, weil einer von ihren BergenFeuer ausspeye, und ist zwölffMeil groß. Gegen Nord-Ost hat es ein kleinesPott, unten an einem Berg zu Beschlltzung der Schiffe, welche indem nächst-gelegenen Haven ihre Ancker auswerfen, welches dann wegen des reissendenAuffes nicht bcquemlich geschehen kan. Diese Jnsul ist den Winds-Brauten und Stürmen unterworffen, und insonderheit das Wasser so tieff,daßman an keinem, alsanobgedachtem Ort anckern kan.

§. 2.

Von dem Zustand der Jnsul L-xo V«-l.

H^Je Lufft daselbst ist insgemein warm und ungesund, dergestalt, daß die ^4^/Jnnwobner daselbst mit den hitzigen Fiebern, mit der Colic, RothenDritter Theil. N Ruhr,