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3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
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Des fimffcm NucHs Lsp. ix.

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nigs in Portugall gewidmet ist. Sie hat etliche Wohnungen, eine gesundeLuffr, Citronen, Pomerantzen, cocoz-Nüsse, Limomen, Zucker-Rohr, undviclerley Wildprat. Die Einwohner sind theils Portugiesen, theils Moh-ren. Sie gehörete ehedessen denen Holländern. Die Sclaven müssen in denenZucker-Mühlen arbeiten.

§» 5»

Von der Jnsul Lr. IvwrkXi.

Ansul VON 5r. ^larrbaec), lar. Intul^ ZzriÄi^lnccliTi. lieget UNter derf<^/"Linie,und gehöret denen Portugiesen, von denen sie An. i;26. emde-cket worden.

§» 6.

Die Jnsul 5r. Helena.

e?XJese Jnsul ist in dem Occillenrsüschen Theil des Aethiopischen Meersgelegen. Die Schiffer nennen sie das Gasthauß jenseits des Meers,weil sie in dieser weiten Überfahrt eine Zuflucht der Europäischen Schiffe.Selbige ist von einem Portugiesen , Nahmens ssean pimemel. Vice-ä -lmi-raicn über die erste Flotte, welche der König Emanuel unter dem Geleitdes ^mir2l5 ?rsncilci cl'^lmc^cla, gesendet, entdecket worden. Dieser bi-mcmel ist von einem Sturm den 21. May, Anno 1528. in diese Jnsul ge.worffcn worden, und weil die Römische Kirche an diesem Tag das Fest derDeil. Delena begehet, hat ihr derselbe diesen Nahmen gegeben.

Von weitem scheinet sie ein grausinner Felß zu seyn , in der Nahe aberwird sie in viele vertheilet. Die Portugiesen haben in selbiger nicht einen ein-tzigen fruchrbahren Baum, noch dem Menschet, nothwendiges Thier MM»den, derowegen sie Citronen-Pomerantzen-und Feigen-Baume, die sie zuLalecur aus LunoilMt mit sich genommen, allda gepflantzcr, und eine kleineCapclle und etliche kleine Hütten für die Krancken, welche allda zu bleiben be-gehret, dabin gebauet, und die, nachdem sie eine Zeitlang hernach wieder zuihrer vorigen Gesundheit gelanget, sich in andern Schiffen wieder nach Por-tugal! begeben haben. Wie diese Jnsul auf der andern Seite anzusehen, zei-get die bin, l^iAur ö.

Das süsse Wasser, so man allda findet, ist nicht annehmlich zu trincken,und schmecket dasselbe insonderheit von einem Fluß, welcher bey dem Fort,so die Engellander unlängst in einem Thal nicht weit von der Capelle der Por-tugiesen auffgebauet haben, fliesset, nach Eiss»-Ertz.

Die

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