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Des fikttfften Vuchs Lap. viil.
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§- 4-
Das Königreich
^^^Jeses Land lieget zwischen e->K>ana und ^nzola, und ist weiter davonnichts bekannt, als daß man weiß, daß es feinen eigenen König habe.
§. 5.
Das Königreich l-oanAO, oder ^
l^oan^uin Kc^nuin.
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sests Königreich begreiffet auch dieVölcker iZrzmzs, ist ziemlich frucht»
. bar, und hat seinen eigenen König, welcher sehr mächtig ist, und ein,»
. j ge raufend Weiber zu feiner Wollust unterhalten lässer. Er wird von feinen^ ' Unterthanen und Bedienren mir grosser Ehrerbietigkeit genenner, und geruh»met. Wenn der König stirbet, so folgen ihm nicht seine Kinder, sondernseine Brüder, und in Ermangelung diestr, seine Schwefle» Kinder nach ein»ander. Die Europaer, welche bieher handeln, müssen bey ihrer Ankunfft denKönig wohl beschencken, und alsdenn haben ste Erlaubniß Sclaven, Kupffer,Zinn und Helffenbein zu erhandeln. Die Einwohner sind starcke, mummund rapffere Leute, welche selten ohne Waffen an einen Ort gehen. Siehaben eine gar dunckele Erkanntnüß von dem wahren Dreyeinigen GOTT,und bethen gewisse Geister an, denen sie zu Ehren Tempel bauen. Die Prie»ster bey ibnen lieben die Zauberey, und pflegen auch das Volck darzu auzu»fuhren. Sie können in einem Jahre 5. HirsemErndren halten. Der Palm»Wein wird hier starck getruncken. Die Manner gehen oben nackend, undhaben von der Minen nach denen Knien eine Kleidung. Die Weiber IMauch nur Röcke, die bis an die Knie gehen.
' Die Haupt »Stadt dieses Landes ist UoznAo, oder h»vzngo, oderho vauxin. die von denen Einwohnern övZsie,chderiZur)»genennetivird.Hier pfleget der König Hof zu halten. Die Häuser sind alle mit SpatzimGangen von Palm»Bäumen gezieret, oder mit n-m-mzz zubereitet, durch webehe man zu selbigen gelangen kan. Des Königs Pallast ist mit einem Sw»cker von viereckicht gesetzten Palm»Baumen umgeben, so eine viertel Meile laug,und ziemlich breit ist.
§. 6.
Die Aiisicicancr, oder
Jese Völck'er haben auch ihren eigenen König, von dem aber weiter
nichts bekannt ist.
5.7.
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