Von der Rüsten CQdlQc).
co-^o liegen, sind mehr Elephanten, als an irgend einem Ort in gantz äkclc-anzutreffen, sie find aber viel kleiner, als die in Indien. ,i5. //.
DieAfricaner nennen einen Elephanten eiül. Dieses Thier ist unter c. z,allen irdischen Thieren das gröste, und giebt deren etliche, so io. Schuhe hochsind, desselben Kopff ist in Betrachtung seines Leibes gar klein, und scheinet,als ob derselbe an den Schultern stünde, und gar keinen Hals hatte. SeineAugen sind gleichfalls gar klein, aber funcklend und röthlich. Er hatOhren,so er hinter dem Kopff verbirgst, er hebet aber dieselbe empor, und strecket sieaus, wann er zornig ist.
An dem Ort seines Haupts , wo die andern Thiere ihre Nasen haben,hat er einen Rüssel, dessen Lange bey nahe um zwey Drittheil mir der Langeseines Leibes übereinkommt, und den er lang machen, krümmen, und nach sei-nem Gefallen zu sich ziehen kan, mit welchem er auch seine Speise zu sichnehmen, und in den Schlund bringen, auch dieselbe biß auf eine Spennadelzusammen sammlen kan.
Er hat einen gar weiten Schlund, und ist an dem obern Kinnbacken mitzweyen Zahnen gewassnct, welche die Inwohner des Landes KtorpKi nennen,und worvon sie das Helffenbein nehmen, worunter es etliche giebt, deren jeder400. Pfund wieget.
Er hat an den Knien kein Gelencke, vermittelst deren er auffstehen, undsich niederlegen kan, bißweilen aber hebt er die zween vordersten Füffe in dieHöhe, wie ein Pferd, das sich auffbäumen will.
Er ist gar geschwind, und wird nicht bald müde,gestalten dann derjenige,welcher Sr. Majestät zu Verl-Mel ^nno 1668. im Nahmen der Königin inPortugal! ist übergeben worden, von Rochelle bis nach Paris alle Tage -5.
Meilen gegangen isk
Er gehet allezeit die Landstrasse, und wann er Pferde antrifft, eilet erH, und recket die Ohren in die Höhe, um ihnen entgegen zu geben, die Pferdeaber fürchten sich für ihm und nehmen die Flucht.
Dieses Thier lebt in und von Dattel-Kernen, und Blatternvon den Bäumen, in Europa aber, und auf dem Meer giebt man ihm Ca-ßanien, Hülsen-Früchte, Biscot, oder gemeines Brodt, fo in Wein geweicht>>l, zu fressen. Er lsset aber weder Fleisch noch Fische.
Er hat grossen Verstand, und ist gar gelernig, also daß, wann der, sswn abrichtet, nur ein wenig Mühe anwendet, ihn gar bald gewebnen kan,daß er alles thut, was er von ihm begehret. Derjenige, so auf ihm sitzer, re-gieret ,hn mit einem Hacken , den er ihm in das Ohrloch steckt, da er dannauf die Seiten gehet, wo er empfindet, daß er gestochen worden. Man/v, ^^ das Weiblein ihre Jungen zwey Jahr trage, und daßein Elephant insgemeins hundert und funffzig Jahr, in seiner rechten Heimath,