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Von dem alten und jetzigen Ägypten.
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sagt, daß dre>) Kirchen darinnen seyen, worunter die zu ämoM. die erste,welche gar klein, aber sehr alt, und eben für diejenige gehalten werde, die derHeil. H'Ullni»; habe bauen lassen. Es sind in derselben etliche Abbildungen derHeiligen zu sehen, welche auf eine überaus alte Manier gemahler sind.
Sie zweyte Kirche ist zu St. Peter und Laul, mit einem kleinen Gkö-tken«Thurn, und einer Glocken von ai derthalb Schuhen im Durchschnitt:und die es ist die einige Glocke, so in gantz Egypten zu finden.
Die dririe Kirche, ist einem Lc'yen-Bruder, Nahmens Marcus, welche?daselbst gestorben, und den Nahmen grosser Heiligkeit hinterlassen hat, zu Eh»ren erbauet.
Die Eellen dieses Ckosters find gantz von einander abgesondert, und sehrschlecht vo Erden gebauet, auch die Oberdecke von Wasen, in welche das Ta-geslicht durch 5leineFensterlein,einesSchuhes groß in dieVierdtung hinein fället.
Nebst dem keteäurici, welches ein heßlicher, und sehr finstererOrc, hates noch ein ziemlich feines Gebau, und zwo Kammern, die Frembden darin-zu beherbergen. Mitten in diesem Closter ist ein viereckichter Thurn,
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dessen Wände steinern sind, das Fußgestell aber, welches drey Klassiern hoch,und allwo die Thür stehet, ist fast gantz in einander gemacht. In diesenThurn kan man änderst nicht, als durch eine Fallbrück, so auf dem Grundeines gegen über gelegenen Harnes stehet, kommen, und in die sem Thurn verwah-ren die Mönche, was sie kostbares und werthes haben, aus welchem sie sich auchgegen die Araber, wann sie ihnen Leydes thun wollen, mit Steinen wehren.
Der Garten darinnen ist sehr groß, und traget von wegen VergütenFrüchte und Krauter, so in demselben wachsen, wegen des grossen Überflus-ses am Wasser, welches durch kleine Bachlein an der Mauer dahin geleitet ist,viel ein. Dieses Wasser, so hell und sehr gesaltzen ist, wiewohl man dasselbeNmckc, entspringet in dem Berg Eol-im. "Es hat auch daselbst zween kleineWeingarten, woraus die Mönche einen sehr köstlichen Wein machen, den siezu der Meß und die Frembden, welche etwas vornehmes sind, damit zu re-Stiren, auffbehalten.
Die Mönche in diesem Closter sind nicht mehr so starck oder zahlreich,als sie vor diesem gewesen sind; dann im Jahr >67-. waren ihrer 19.und t.darunter Priester, auch wegen ihres strengen Fastens und Tödtung des Fleischesso mager u d krafftloß, daß sie mehr für TodtemGerippe,als rechte Menschenanzusehen gewesen.
Vermag ihrer Regel, dörffen sie nimmermehr in den Ehestand treten,noch einiges Guth besitzen, sondern müssen sich aller ihrer Verwandten entschla»gen, in der Wüste wohnen, sieh in Wolle kleiden, ihre Lenden mit einem leder»nen Mmen gürten, von keiner Speiß essen, noch Wein trincken, es seye dannM äussersten Nothfall, ja sie müssen gar etwas von ihrer gewöhnlichen Mahlzeit
wegneh»