5 6 Des fönffre»! Vuchs Oap. IV.
Die Zeug--und ^cv^Häustr, darein die Fürsten ihr Getrayd legenund darinnen das Holtz und die Kohlen zu Unterhaltung der 5ol^celcz, bey.'des deren, so in EgMen lieget, als deren, so ausserhalb zu Beschützuna desLandes verlegt ist, sti-d durch dr.p. beniercket.
Die Pompe, durch weiche das Wasser vermittelst eines Wassergangsm das Schloß gepumpet wird, ist durch m.e. angemercket.
Die Säule ivliltt», welche bey bc. tt. zu/ehen,diener darzu, das Wach,sen und Zunehmen des NikSnom dabey zu errcnnen; ist in der Jnsul koucie.oder in denen Garten , so vbngesähr eines Büchsenschusses weit gegen Nie.dcrgang der Sonnen von alt L,»Q liegen, auffgerichtet.
Die vornehnisten Garten der Stadt, welche durch kleine Röhren, da»rein das Nil» Wasser vermittelst vieler grössern Röhren angezogen wird,ge.wassert werden, sld durch l>r l. bezeichnet.
Der Lxe^clciei'» - latz,allwo diePserde aufTürckische Manier abgerich«tet werden, ist durch Iic.K. bemercket.
Die alte Stadt Babel in Egypttn, welche vor Alters durchKön-'g in Pkrsten, ist erbauet worden, stunde gegen Mittag in alt(^>worvon noch einiges altes Gemäuer zu sehen ist. Anderthalbe Meile von dcmNistStrom gegen Niedergang, und eine vimhel N?eiie von Lsiro. dieberühmten Pyramiden zu sehen.
Z. 6.
«!»'-> Von dcm Garten, in welchem vor Alters der Egypti--5"" sche Balsam gewachsen ist.
-le ^^^Jeser Garten ist gegen Orient von Lziro an einem Ort, leiararea ge»nannt, gelegen. Ehe man in diesen Garten kommt, muß man durchP ^ x. einen Hof gehen, in welchem zur linckcn Hand ein kleines Bethhauß der Tuncken, oder der Orr der Ruhe gencnnet, zusehen ist, welches einö>5,
jtt» in Egypten, Nahnrens ldrnüim, An. 16 s 9. auf den Steinhauffcn einer Kir»?>sr. n. ehe der Copten, in welcher diese Christen einige Fußstapffen des Kindleiiis^ A rmd seiner Mutter verehret haben, erbauet hat. In diesem tttilczst. welcheswir haben durch Ur. bezeichnet, hat es einen kleinen Behälter, durch l-u v-bemercket, welcher aus einem Marmel von vielerley Farben gehauen , undstets voller Wasser aus dcm Brunnen ist, den die Copten den Wunder«Brunnen nennen.
Diese Copten sagen, daß die Heil. Jungfrau daselbst die Windeln ihreslieben Söhnlcins habe zu waschen pflegen , und daß ße dasselbe, mittlerweilsie mit dieser Arbeit beschaffciget gewesen, in ein Loch in der Wund des