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und Portugal!; der Groß-Aurcopilier ober ist in Engelland, und macht dieachte Zunge. Der Nahme lurcopelicr ist von einem Haussen leichter Pferde,so man^m'co^les genennet, herkommen, welcher An.l 156. von einem Hauptaus Engelland comm»nlliret worden ist. Die Verrichtung des lurco^lierzist, denen See-Wachten, und der Reutercy 0. clre zu erteilen. Dieses Ammtist itzo, von wegen der Religions-Unruhe in Engelland dem Groß-Meister-tbum beygefilget, und verstehet dasselbe des Großmeisters Hoffmeister.
Es hat in diesem Orden allerley geistliche Ritter, nemlich Priester undDienstbrüdcr. Der priesterliche Orden wird wiederum eingetheilet in cm,,vcncualen und in Odeciientz. Priester. Die letztern bekommen einige Pfrün-den,haben aber kein Recht noch Anspruch aufCommenthurcyen. Die Dienst-brüder werden gleichfals unterschieden, in solche, die den Degen fuhren, undden Gottesdienst abwarten.
Beyderseits biovirü werden vilcrcren genennet, und haben ihre Com-menthureyen insgemein, tragen auch , aus Erlaubnüß des Großmeisters off-termahls ein güldenes Creutz, welche den Adlichen Titul führen, und denselben ih-rem Tauff-und Zunahmen zusetzen. Sie haben absonderliche Commenthurcytn.somit den andern beyden Orden keine Gemeinschasst haben, und stnd für sichselbst fähig, zu weltlichen Würden, als zu der . u?ed der >
Stelle zu gelangen. Es ist aber ein wesentliches Stück dieser Ordens - Rit-ter, daß sie aus uhraltem, und zum wenigsten von hundert fahren herrühren-dem Stamm, und von acht Ahnen her, nemlich vier von vaterlicher, und viervon mütterlicher Seiten entsprossen seyn müssen, wie in diesem Gesthlecht-Re-gister abgebildet worden ist. Die Teutschen verdoppeln diese Probe beydesvom Vater, als der Mutter her; die Spanier aber fügen derstlben noch eineandere bey, die sie duriclslle nennen, dadurch zu bewahren, daß sie weder vonden Mauren, noch Marannen, noch Juden entsprossen sind.
Die natürliche Sehne der Könige, und anderer hoher Christlicher Po-tentaten, welche wegen ihres hohen Herkommens dieser Prob nicht unter-worffen sind, können mit Bewilligung ihrer Eltern in den Ritter-Orden an-genommen werden.
Der Eyd ihres Ordens lautet asso : Ich LA. schwere, verspreche,und gelobe zu GOtt dem Allmächtigen. der glorwürdigen JungfrauLNana, und dem Heil. Johannes demTäuffer, meinem Patron, das)ich, vermittelst seiner Gnade.demjenigen.so mir von wegen GOttcsund meines Ordens zu befehlen haben wird , wahren Gehorsam lei>sten, »md nieine Keuschheit-, so wie es allen rechtschaffenen (Latholi--jchcn wohl anstehet und gebühret, bewahren wolle.
§. f.