V<i>tt der Barbars in ^5ckc,.
«freuen haben sollen. Hernach ward sie vollends von denen Römern der Er»den gleichgemachet, nachdem sie 7j7.Ia.hr gestanden. Die z. blutige Kriegewelche Lzrrbzzo , mit der Stadt Rom gefübrec, werden die Plmischen Kriege,neuennet, weil dieCarthagmenserl>«n> .und ihr Land i'crr^punica geheißen.Die Römer baueten sie zwar hernach einiger Massen wieder auf, als der be»
redle Lssuz L"cl,u; Aunfftmeister sichreren eine Ln!->nie d hin,
wie denn auch zu Kaysers^uAulti Zeiten ;c>oo.Mann dahin gesichret wurden,^m Jahr Christi 4;!. nahm der v^»<lzlifche König Lentericus daselbst seinenKöniglichen Sitz zu Käysers 'Ubeollolll n. Zeiten. Sie ward ^4. vondes tirienr-ilischm Käysers lullinizni I. Lenerzl lZci.tzrio wieder eingenom»mcn, und das v^ncisissche Königreich aussgehoben. Hernach geriethe sie inder Saracenen Hände, und ward von denen Arabern gantzlich zer»
siöhrer. Anitzo ist an statt derselben ein Thurn , welchen die Inwohner de«Landes ^lmenzre nennen, und noch etliche Überbleibsel von der alten Stadt»Mauer, und viel Säulen, auch Schwibbögen von der alten CarrhaginenserWasserleitung, wodurch das Wasser von denen Bergen, so 10. Meilendavon abgelegen waren, in die Stadt ist geführet worden.
2. Ivdll5, lar. I'uncz, I'unecum. die mächtige und reiche Haupt»Stadt der kepubliquei'uni;. hat etwa eine Teutsche Meile im Umfang. DieStadt l'uniz, welche, wie man dafür hält, von den ersten Arabern, welcheArabien verlassen, ui d sich in Xlllc- gefetzet, erbauet worden ist, hat vielerleyNahmen gehabt, worunter die vornehmsten sind 'rllemll- , , i^nc; .?uni5. Bey denen Türcken heissec sie ss'bunuz.
Anfanglich war sie nicht sonderlich groß, ist aber von denen überbliebe»nen Steinhauffen der alten Stadt Larill-go, davon sie nicht weit e. liegengewesen, erweitert worden. Sie ist auf einer Ebene an dem Ufer desUttz, vier Meilen vom Meer gelegen und viereckicht lang, wann mal dasSchloß, welches aufeiner Höhe gegen Mitternacht lieget, davon ablo dert.
Diese grosse Stadt, in welcher über 5200. Kramladen der Wolle' »u dLeinen»Tuchhandler sind, hat l c>.Haupt»Gassen, welche von sehr vielen kleinen,sehr wohl abgetheilten durch chnitten sind. Die meisten Häuwr haben nur einStockwerck, sind aber von Mauer»und gebackenen. Steinen mit Gips gebauet,hernach von verschiedenen schönen Farben auf Mo'ai ehe Art von innen undaussen gezieret, und ist das Esterich mit vielen schönen sehr glatten Stell en,weil sie nicht viel Holtz haben, gepflastert.
. Die Dächer sind mit Walen gedecket, d^mit ins Regenw sser destsbesier in die Cisternen abfließen möge , weil es in dieler Stadt weder Quellen,noch Spring»Brunnen, noch Bache, sondern nur zwo grosse Cister,en hat,darein das Regenwasser l'uffr, dessen man sich beydes zum Trincken , als zuanderer Notbdurfft gebrauchet; wiewohl nicht ohne ist, daß es ausserhalb en.enDmrer Theil. ^ E Brun»