der Barbarei l'tt ^fricz. 9
Das II. Capitel.
Bon dem Mitternächtlichen Theile des alten 4ttic-r,von der heurigen Barbarey, auch deren vornehm-sten Städte» w? , IV>aioccc> , 5->!ce , ,
l^uniz, , und dem itzigen Zustande in derBarbarey.
§. i.
Von dem Mitternächtlichen Theile des alten
S sind etliche ^I^orez, welche, wie es scheinet, vorgeben, daß die-ses Stück Landes unter dem allgemeinen Nahmen ö^kL^Ki^be» -äi-'l"-. ^kannr gewesen sey. Wir können aber dieser Meinung darum keinen <^-6. «/e' Beyfall geben , weil sie nicht allein solches ohne glaubwürdigenBeweiß schreiben , sondern auch, weil llrolem^uz, lllmiux und andere alteZcribcnren, demselbigen diesen Nahmen nicht gegeben , welches diese berül)M»?-4v--s«te Manner zu thun nicht würden unterlassen haben, wenn das Wort Bar»^ff-c-l.barien zu ihrer Zeit im Gebrauch gewesen wäre, um die am nächsten gegenMitternacht, und mehrentheils an dem Mittelländischen Meer gelegeneÄfricanische Länder zu beschreiben. Weil wir nun keinen andern besondernNahmen haben, die unterschiedene Landschafften , welche diese lange Küstein sich begreiffet, auszudrucken , als diesen , der Mitternächtliche Theil desalten äüicT . so wollen wir denselben behalten.
Die Gräntzen desselbigen sind , gegen Mitternacht das MittelländischeMeer, gegen Morgen Egypten , gegen Mittag Aethiopien, das innere Ly»bien, und gegen Abend das Occidentalische Meer.
Der ist ein langes Gebürge dieser Gegend, welcher nach seinerunterschiedenen Gelegenheit unterschiedene Nahmen hat. c7eoF^t>.
Die merckwmdigsten Flüsse waren: 8ubur. KluWa, ämylzZ-, öugrz.
cjzz, (Z^nisibuz, Zco. c.l.2.^.
Dieser Theil ist denen Römern unterworssen gewesen, daher sein Nah-4-6-f.me in denen ttillorien bekannt worden. Man hat denselben in viele Land-O«/»schassten, oder grosse Provintzen abgetheilet, nemlich in Kkaurttznien , kleinälncum , und das äusserste Lybien. Hierzu tonte zwar noch Egypten gezäh»let werden, wir wollen aber von demselbigen absonderlich reden.
Dritter Theil. B