4 Vorrede.
rzps. 18. Klon-LmuAi. u. s. f. Andere (^eyAr-ipbi belieben zwar baldsieben,bald neun,bald zwölffTheilc in ^krica zu machen; doch dürff-te des Herrn !^!ier8 Ordnung wohl die deutlichste seyn, in dem erdie Jnsuln in ^frica gleich nach demjenigen Lande beschreibet / gegenwelchem sie gelegen sind; auch sonst ein Land nach dem andern rich-tig anweiset/ daß man selbige nach seiner ^crlloäe nicht lange su-chen darff.
Die Historische und Geographische Merckwürdigkeiten sindaus denen besten ^iUvljciz und 6coZr2piU5, auch vielen innerziuzcoiiiZiret / wie man ausdem Rande der Blatter bemereken kan / woselbige ordentlich bezeichnet worden.
Weil nun die Geographische Wisienschaffthierinne insonder-heit der Zweck ist; so habe mich auch vet nehmlich bemühet die Geo-graphische Nachrichten / wo es nothwendig gewesen, zu mehrermNutzen zu vermehren / und dem Gedachtnisse zur Hülste meineOrdnung zu conrmmren.
Man hätte zwar an vielen Orten noch etwas einrücken undbeysetzen können ; weil aber das Werck dadurch nur kostbarer ge-machet würde, so habe billig einen 5eic6wm halten/ und es dabeybewenden lassen müssen.
Hierbcv überlasse jedem dieFreyheitvon meinerVermehrungnach seinem daxru zujucliciren; nur bitte mir aus/ daß die Urtheilemit gnugsamer kajion und Bescheidenheit gefallet werden mögen:Denn wo dieses geschiehet/ so darff ein jeder gewiß versichert lebemdaß ich ihn allezeit einer gleich bescheidenen Antwort würdigen, undihm sein höfflichcs Bed mcken nicht verargen werde.
Ich gönne einem jeden seine sonderbare Gelehrsamkeit undEr-fahrung/und suche alle Gelegenheit/ wodurch andere gekrancktwer-den könnew vorsichtig zu vermeiden; will also auch hostem daß manohne Vorurtheile erkennen wird / wie auffrichtig ich bereit sey/ mitmeinem von GOtt verliehenen laicnr meinem Nächsten nachVer-mögen zu dienen. Laste dir demnach meine wenige Verrichtungengefallen, und diese vermehrte Beschreibung von beymüffi-gen Stunden ein Zeit-Vmreib seyn. Lebe wohl!