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1774 Den 4 Jnnij ist der laerr Bürgermeister Chorus im HerrnHr ' B Sr ö'ottseeliff entschlaffen, als er im Elfften tag seiner Regierung war,
germ. Cho- od ' d od '
rus als re- und in die Dominicaner "begraben, und halt das Capittel auff
gierende
Bürgerm. anstehen Magistrat das gross geleut ]auten lassen, dieses ohnCaution,am S n lb Tag wie auch alle kirchen und Olöster ihre glocken leuten müssen auffS gicrung e " ersuchen der Magistrat 3 tag lang, und alle tag 3 Mahl Morgens
Mittags und abens,
14 j uuij Den Ilten .Junij ist auffm statthaus ein seelen ambt vor
haus Seelen dem Herrn Bürgermeister Chorus gehalfen musicaliter mit 3 PriesterBurg. % cho- un( l Klein Messen Mit lieysein h ren Beambten und Kleinen Rath,rus wie auch etliche vom grossen rath, auch andere burger, warvonseeieuambt c i en kleinen Rath den ersten Rathstag darnach ihre presenten
vor Ii. Bur- _ ° L
germ. cho- bekommen haben und wir Bedienungen auch, nemlich 2 Presente
rus auffm
stattbauss vor die herrn Beamten zu confociren, die ander vom Rath,
presenten An die Bever nebst unseren landtgraben auss aacher teritor.
gcbel ä en wor " stehet ein wach von 1 unterofficir und 4 Man unter ein Zelt, umb
Soldaten der den landtgraben zu hüten vor die durchPassage, welche absolut
am^Bevers' von denen welche dahin nach der Comedie gehen wollen ein Neuer
Landgraben. we g U nd Passage Machen, umb dieses zu wehren, die wacht aber
stehet auff einen Bendt vom Capt. von fürtli, der wil dieses absolut
nicht leiden, also hatt dieser dem Meyer von Gliyr ersucht das er
Meyer lasst wolle diese Soldaten abtreiben, in der Intention ist der Majorie
Geben geben Liener bis zum dritte Mahl kommen und hat ihnen ein Gebot
bis 3 Mabi gegeben so gleich von dem Bendt wech zu packen und zu räumen,
die Soldaten lachen Nur damit und sagen wir stehen Nicht unter
den Meyer, derselbe hat uns Nichts zu befehlen, wan ihr wass
wollet zu sagen haben, Muss ihr bey hlü bürgermeisteren gehen,
und wan diese sagen wir solten räumen Von der Platz, so wollen
wir gehorchen aber Nieniandt anders,
wie dan auch dieses Unrecht wird angegriffen vom Meyer,
dan die Soldaten haben ihre Order den Platz nicht zu verlassen,
und Magistrat ist auch Grundherr davon, Man muss sagen, das
der Meyer recht kinderiseh ist, er machts wie die Studenten, wan
diese rauben wollen etc.
Neue Unruh wider newe unruh in die augustiner, die verkehrte Mönchen
in die Au gu- . ...
fetiner im wollen mehr, ruhig sein, in ihr angewiesene Klöster, nämlichJu " 5 P von den Eschen war autf ein gutes Closter, derselbe wil aldortaussgehen und die Obrigkeit wolt ihm kein erlaubnus geben, derselbnimlit bij Nacht seine Beth-tucher Macht davon ein seil und lastsich hinunter, weilen solche aber zu Kortz und nit recht überlegt,last, sich fallen und bricht ein bein, also ward er von seinen MitConfraters Morgens gefunden und wider eingesetzt, der P. Snackerswolt auch aussgehen ohne erlaubnus bis er darzu gelegeuheit fand