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3 (1890)
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1770 Es heischt von Zeit zu Zeit, von Monat zu Monat, dieConunissarien sollen kommen. Was es noch geben sal, das weissich nicht; der ein wil haben sie sollen kommen, die andere wollendass sie nicht kommen. Man muss die Zeit abwarten.

Der Meyer I) e r Meyer wil alles durcheinander werfen, alle Tag fangt

von Gliir J . ' .

fangt aller- er neuvve Hendel an, dan dis dan das, jetz will er absolut keinean aiihicr. Comedianten noch Operisten olin seine Erlaubnus spielen lassenund wan Magistrat auch hatt ihr Erlaubnuss geben, so tbut er eswieder verbieten und macht allerlei Händel in der Statt, alsowan schon frembde Herrn und Dames alibier auf die Wasser- undBatt-cour kommen, und wollen vor ihr Plesir bleiben, wan sienur Lustbarkeit haben kirnten, aber wegen Mangel dieses gebensie gleich nacher Spaa.

Das ist ja vor der Stadt und Bürger grossen Schad, auchder Bader und welche in grosse Obersen wohnen diese müssen zuGrund gehen, daran stohret sich der Meyer nicht, er will absolutseinem Befehl gehorchet haben, aber die Düsseldorfer Cammerhalt ihm die Stang. Wan das nicht wehr, er sollte sich allhiernicht so müsig machen, aber die Bössrahtende gibt er zu fielGlauben.

commission Es lieisclit von Monat zu Monat die Commission sollte

wird aufgc-

schoben, eintreffen umb alle Streit und Unruh mit Churpfl. und der StadtAach zu untersuchen, allein die mehreste Intressenten suchendas nur zu hintertreiben und Commission zurück zu halten.Der Lom- Dieses Jahr ist auch der Lombart der statt Magistrat

bart ist dem # 0

Herr« aligenohmen und dem Herrn Bürgermeister Strauch überlassenubergeben worden, welcher dan Viele gelder darin verschossen und ist den-selben auss Pont-strass nach S. Jacobstrasse verlegt in dieBehausung vom Maitzweyer, welches dan ziemlich verwirt zuge-gangen und noch zugehet. Jetz sitz der gute Kneüert, HerrBrammers wie auch der Olivarus als vorige lombartz bedienterneben ihr ambt, weilen jetz gantz Neuen darzu angenohmen seind,Fruchten Die frucht ist aller seihten sehr theur das schier Keine

seuid sebr

theur alliier- vor gelt zu bekommen seind, die Düsseldorfer Regierung hat

um aller Or- ° , ' . ,

ten dan die das Land vor Aachen absolut geslossen und vermeinte der gutegosiosseu. Graff Goltstein unsere statt aaclien Mit liunger zu zwingen, weiler sol gesagt haben, die Burger von aaclien wolt er noch thunvon liunger in die stein beissen, aber der liebreicher barmherzigerGott hat uns dannoch erhalten und wir haben Korn von der Maassgnug bekommen aber theur 14 ad 15 aacher Gl das fass, auchdiese surss halt der Graff meinen zu verstopften, ist ihm abernicht gelungen, er hatt sogar die Gulisclie Bauren auff grosse straffverbotten Nicht allein Korn oder weitzen, geraten oder einigerley