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auch die Aushesserungen des Steinpflasters mit mehreren Kosteneifriger besorgt worden. Zudem hängt auch über diese Verhöhung bisnoch wirklich ein Rechtsstreit beim höchstpreislichen Reichskammer-geriohte, der inner so vielen Jahren merkliche Kosten verursachethat. Es kömmt sonach bei dieser Verhöhung nicht viel heraus.
Die städtischen Kohlwerke sind eben zur Erleichterung desBurgers, und halten die angränzenden fremden Kohlwerke beimassigem Preise. Uebrigens da die alten Kohlwerke ausgearbeitetsind, und die Stadt neue anlegen müssen, ist der Verlust für dieStadt beträchtlich.
In jüngern Jahren und sonders im März dieses laufendenJahres 1786 ist die Verpfachtung der Stadtwaag ziemlich gestiegen.Der meiste Nutzen hat erst angefangen, und fliesst in folgendendrey Jahren der Kasse zu. Die Hauptursache dieser Steigerungbesteht in dem so stark zugenommenen Kaffe, so, dass dieser derStärkeste Artikel der Waagakzies ist, wogegen das Bier abgenommen,die Malzakzies folglich viel merklicher herunter gekommen ist.
Vier tausend Rthlr. jährlichs beträgt jetzt das Hazardspiel,welche auf die 15jährige Verpfachtung 60000 Rthlr. ausmachen.Und diese Summe ist zur Abmachung der Kosten, die der Gülich-sche Militärüberzug vom Jahre 1769 verursachet hat, folglich zurZahlung so vieler Bürgern, die dabei gelitten, bestimmet. DieseKosten ertragen über 50000 Rthlr. und da erst acht völlige Jahreder Spielverpfachtung vorüber sind, so haben jene Kosten hierausnoch nicht vollständig abgetragen werden können.
Die neue Mehlakzies im Gebiete von Achen, oder für denLandmann ist bishierzu noch nicht zu Stande gekommen, denn derdarüber bei dem höchstpreisliehen Reichskammergerichte hangendeRechtsstreit ist noch nicht gänzlich entschieden. Zwar hat derhohe Rath der Bauern Mehlkonsumption einsweilen taxiret, undlässt diesen Tax quartaliter einfodern; allein nach Abzug der draufgehenden Kosten kömmt so sehr vieles nicht heraus, und dieKosten des Rechtsstreites hören auch nicht auf.
Da die Karnevalszeit wenige Wochen fasset, auch von An-fange nur einmal, am Ende aber zweymal getanzt wird, so kannder von solchen wenigen Ballen abkommende Nutzen sehr starknicht seyn, und an Konzerten empfand der Magistrat Schaden,Aveswegen er solche bereits vor einigen Jahren hat eingehen lassen.
Von jedem Redoutenballe werden dem Magistrat zweenKronenthaler zahlet, und die Zahl dieser Ballen geht nicht hoch.
Der Gallmeyberg ist sonst und unter vorigen Magistratenin Admodiation überlassen worden, und wenn die Missvergnügteallhier glauben, dass bei Einziehung dieses Gallmeywerkes und