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gebürtig? zu Burdsclieid. Wo der Stadtsyndikus Herr Heyendahl?iin Gülichsehen. Welche waren von Geburt sogar die zween zu-letzt verstorbenen Stadtsyndizi Herr Fabri und Herr Brand ? ersterein Kölnischer, und letzterer ein Limburgischer.
Doch hierunten scheint auch in der That nichts zu stecken.Herr Syndikus Pelzer sey fähig und wacker, von welchem dieStadt treffliche Dienste wirklich geniesset, und noch sehr viele Jahrehindurch zu erwarten hat. Es sey auch gleichgültig, ob er in oderan der Stadt gebohren. Genug zum Tadel, dass er der Tochtermanndes Herrn Burgermeisters Dauven sey, desjenigen, dessen Haupt-geschäft seit vielen Jahren gewesen, und noch ist, für die Stadtein wahrer Sklave zu seyn! Wie kennbar blickt allhier die Leiden-schaft hervor.
Ad Wenn entweder in Nothfällen, oder um andere dagegen ab-
66,67, zulegen, oder sonst die Vormünder Namens ihrer Pflegbefohlenen68, 69 von Kleinigkeiten loszulielfen, Kapitalien aufgenommen werden, so& 70. hat der jetzige Magistrat dieses just auf die nämliche Weise werk-stellig gemacht, wie die nächst vorigen Magistraten gethan, und diesedenselbigen Gebrauche dem jetzigen Magistrate hinterlassen haben.
Die Scheine hierüber werden gleicher massen von der Neu-mannskammer und dem Herrn Bathssekretair gefertiget, gleichsolches nicht allein diesem, sondern auch je.ner Neumannskammer,und sogar den Bürgern öffentlich bekannt ist.
Findt der hohe Bath für dienlich, andere, oder mehrere For-malien anzuordnen, oder dass ihm selbst jedesmal der Fall einesaufzunehmenden Kapitales vorgetragen werde, so lässt solches derjetzige Magistrat sich gar gerne gefallen, da dieser ohnedem sehn-licher nichts wünschet, als in die Noth aufzunehmender Kapitaliennie versetzt zu werden.
Das Kapital der 3000 Bthlr., welches Herr BurgermeisterDauven zur Last der Stadt gehabt hat, rühret von Diäten her, dieer als des hohen Käthes Bevollmächtigter zu der bekannten drey-jäkrigen Kaiserlichen Kommission in Wien mit unsäglicher Arbeitverdienet hatte. Jahre lang stand er in Geduld, bis der Magistratselbst ihm den Vorschlag machte, die rückständigen Diäten in einKapital setzen zu lassen. Gleichsam genöthiget, und aus Gefällig-keit gegen die Stadt nähme Er den Kammerschein an, bis darandas iErarium gelegenere Zahlungszeit gewänne.
Im Jahre-1781 erschien auf einmal Pasquin, der unter andernLästerungen auch dieses Kapital für ein Geschenk ansähe, undzügellos darwider losführe. Dem hohen Bathe wurde die ganzeSache samt ihren Umständen vorgetragen, und dieser beschloss ein-hellig, dem erwähnten Herrn Burgermeister alle Genugthuung