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XXI.
1429, December 21.
Wir Sigmund von Got.es gnaden Romisclier kunig, zu allenzeiten merer des reiclis und zu Hungern, zu Ii ehe im, Dalma|t,ien,Croatien &c. kunig, enbieten den burgern von Aehe, die von dergeschieht, und suche wegen, die kurzlich in disem jare in | der statAclie gescheen sind, us derselben stat Ache gewichen und gezogensein, ünsern getruen, unser gnad und alles | gut. Von solichersache, geschichte und handlung wegen, als dann in der stat Achezwischen den burgermeistern, richter, schepfen und burgern undeuch gescheen sein, haben wir dieselben von Ache für uns, oderwem wir die sache enpfelhen werden, zum rechten geladen undin geboten sieh solicher Sachen wider die cleger zum rechten zuverantworten uf den nechsten montag nach dem suntag Oculi inder vasten sehnest 1 ) körnende; also heischen und laden wir euchouch von solicher sache wegen und gebieten euch ouch vonRomischer kuniglicher macht ernstlich und vestielieh mit disembrief das ir uf den vorgenanten montag nach dem suntag Oculinechstkomende für uns, oder wem wir die sache an ,unser statbevelhen werden uszurichten, zum rechten zu Nuremberg unver-zogenlich komet oder ewer procurator und anwalt mit voller macht,und genuglicher underwisung in den Sachen sendet und gesteetzum rechten, so wollen wir ewer und der vorgenanten von Acheclage und antwort verhören und die Sachen usrichten als rechtund billich ist.
Geben zu l'respurg nach crists gepurt virzehenhundert jar,dornach in dem neunundzweinzigisten jare, an sant Thomas tagapostoli, unser i-eiche des Hungerischen &c. in dem xliii. und desRomischen in dem xx. und des Behemischen in dem x. jaren.
Ad mandatum domini regisCaspar Sligk.
Nachdem Original auf Pergament im Stadtarchiv (Z. XVII. 9.).Das zum Verschluss dienende Siegel in rothem Wachs ist bis aufwenige Spuren von der Rückseite abgefallen.
J ) So die Vorlage.