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Hamburgische Wappen und Genealogien
Entstehung
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Versmann.

Wappen. ^„« Schilde in Gold auf grünem Boden ein rothes, schreitendes windspiel mir blauen« Halsband. Helmzier: das windspicl aufgerichtet zwischen zwei überEek golden und roth getheilten Lüffclhörnern. Hclmdceken: roth, golden.

I. Johann Veesinann,

Ls.ntsrurii.ts Lsltxsvsis,Gem. Catharina Ellcrndorff,Rinder unter II.

II. I. Ernst Georg Versmann,

löll Rgl. Schwedischer Aittmcistcr, später Ls.lnsrs.rins Lislt^snsis,Gem. Maria Elisabeth Rrcgcl,

Rinder unter III:

2. Sophia Ursula Versmann,

Gem. Pastsr Caspar wcidcman» zu Ilclyen.

III. (Rinder von Ernst Georg Versmann und Frau, geb. Rrcgcl zu Uelizcn II l):

1. August Johann Versmann,

Bürgermeister zu Helgen,

Gem. Margarcrha Dorothea Giffhorn,

Rinder unter IV l;

2. Ernst Joachim Versmann,

Advoeat zu Uelycn,

Rinder unter IV 2.

IV. 1. (Rinder von August Johann Versmann und Frau, geb. Giffhorn zuHelgen FlI 1):u) Anna Catharina Versmann, um I71S,

Gen«, l) Ioach. Heinr. Roffaek,

2) Caspar Rnochc;

i) Familien-Stiftungen: Die verSmannS sind durch die Heirat!) von Johann versmann (I)mit der Catharina lLllerndorff an den Stipendien für Studirende aus den sogen Uelzener Familienstiftungenberechtigt. Die Verwaltung ruht in Händen eines Patronats von drei Familienmitgliedern. Der icweiligeprobst von Uelzen stellt dem sich bewerbenden gegen Hinterlegung von jc 21 Ulark Gebühr für iede derbeiden Stistungen einen Investitursschein aus, auf Grund dessen die für je 2 Jahre zu bewilligenden(nächste v. Nlai 1202) Stipendiengelder erhoben werden können. Als leginmirt gilt derjenige, desien bor-fahre das Stipendium erhielt. Die Stiftungen bestehen auS - a.) dem St. Johannis - Lehen, errichtet vonBürgermeister Joh. Lemke zu llelzen am I?. Mai 1272 und den dazu gehörigen Lehn, l. Lehn Lrucis,errichtet 1427, 2. Lehn St. viti, errichtet 1202, beide von Rudolf und Heinrich Melsing, 2. dem LehnSt. Martini, errichtet von Algardi de 'Lfchc und das sogen. Meue Lehn, errichtet um 1702 von PropstStille zu Uelzen aus den Ueberschüpen der ersten 4 Lehen, d) der Mellzing'fchcn Comniende.

Durch die Heirath von Heinrich Joachim versmann (V 2 u.) mir der .'Llis. Mar. Soph. wagemannsind dessen Machkommen an den Stipendien für Studirende der Familie des 24. Ucärz 1224^verstorbenenPriors des BlosterS Loccum, 2lrnold Heinrich wagemann und der Stiftung der am 2. März 1222 ver-storbenen Eleonore Wagcmann zur Unterstüizuiig und Aussteuer von bedürftigen Mädchen in der Familieberechtigt. Die Dcstaten waren Geschwister der lLIis. Mar. Soph. wagemann. Verwaltung in Handen vonden zeitweiligen 2 Senioren der wagemann'schen Familie, welche in der Provinz Hannover wohnen. Durchdie VerSmann-wagemann'sche Verbindung ist auch die Berechtigung an der .'Lrvrropel-Stistung des SeniorsMinistern RupertuS ^rvtropel zu Hannover (geb. 1552, gest. 1226) für die Machkommen erlangt. Ver-waltung- der Rath zu Hannover und der jew. Hauptpastor an der Aegidien-Birche das.

Durch die Heirath von lernst August Gtro versmann (VII 2 6) mit Julie Adoline Marie Schmidtsind dessen Machkommen an dem Petraeischen Stipendium für Studirende und für den Besuch einerLateinischen Schule berechtigt. Dasselbe wurde 1240 von MikolauS perraeus, Dr. tl-ieol. und Superintendentdes Stiftes Rarzeburg begründet, Verwaltung in Hufum, auswärtige Bewerber mühen sich durch einenBevollmächtigten vertreten lassen; nächste vertheilung 1207, dann 1004 u. f. f.

'Ld. Lor. Mever- OSear L/Tesdorpf' Hamb.Wappen u. Geneal. 22