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Hamburgische Wappen und Genealogien
Entstehung
Seite
319
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519 A-

VI 7, (Sohn von Thec>dc>r August Rcudcc>rff und Frau, geb,Ahlen in Buenos"Apres V 8 c):

Frau; Gscar Julius Rcndlvrff, geb, 2S, Juli ISSS,

VI 8, ("Rinder von Pastor Frau; u larrin ^eöpöld Reudrorff uud Frau, geb,Schlatter in Eiscnuch V 6 Z/)i

-r) ?luua Reudrorff, geb, IS, Februar 1887;d) Heinrich Rcndtc>rff, geb, s. April 1886,

Anl) a n g.

Bei keiner anderen Familie dieses Buches tritt der IVerth der IVappcnführung inso interclsantcr Meise zu Tage, wie bei den Acndtorfss, Das älteste Vorkommen desZVappcns in Hamburg >) ist auf einer Srcinrascl aus der alten St, pctri "Rirchc, in welcherGerdt Acndorp 15S2 eine Kapelle gestiftet hatte. Auf eine» Familien-Zusammenhangzwischen diesem und dem I. angeführten Hermann Acndtorff ist durch das gleicheMappen zu schließen. Durch das Mappen wird aber auch die Zusammengehörigkeit derFamilien Acndorp und Acndtorfs bekundet und die von Dr, Richard Acndtorff, gest, Hambürg 1877, erwähnte Familien-Tradition bekräftigt, nach welcher im lö, ssabrliundcrr dreiBruder ?lcndorp nach Namur auswanderten, von denen der eine sich dann nach Holland,der andere »ach Tstsabon ^) und der dritte nach Hamburg wandte. Sämmtliche in Hollandansässigen Familien Acndorp (3 in Amsterdam, I in Timburg) fübrcn das gleiche "Wappenwie die Acndtorfs,?) theils den "Rlaucnflug allein, theils mir Vermehrungen! die FamilieAcndorp dc Marguctte in Amsterdam im geviertelt Schild zwei 'Rlaucnflügcl und zweiTöwcn, Die in dieser letzteren Familie vorhandenen Stammtafeln 4) führen als ältestenA, Hans Hermann Acndorp;) an, welcher aus dein Herzogrbum Tüncburg ausgewandertsein soll >>) und mit Tudovica v, Velrheim vcrhcirathet war, tkr fübrre den "RIaucnstug imWippen, Die Oldenburgischc Familie ?vcndorjs (Varcl) fübrt ebenfalls in gespaltenemSchild den Blauen fing Fast zum Gänscbein balbornifirrl) und einen Baumast mir Zweig(eines der beiden v, Vclthcim'schcn Stammwappen, ?) während bei Hans HermannAcndorp's Gattin das zweite v, Vcltbeim'sche Stammwappen i Gold und Schwarz getheiltmit zwei weißen Fäden — angeführt ist,) Nicht aufzuklären blieb die Hinzufügung desTöwcn zum Acndorp- und Rcndrorff'schcn Rlaucnflug,

, > Ausweislich der Rirchcndnchcr der verschiedenen -Znmdni'ger "Riechen waren Träger dcs pnamensnn I". Jahrhundert zahlreich IN Hamburg vorhanden.

2) Soll die baronisirce Familie Rendufe in Portugal sein (?).

z) ^ rmoria.1 (Zeueral I. B. RietStap, Gouda 16??.

4) Dank liebenswürdiger Mittheilung des Herrn 25aron d'2lblaing v. Gießenburg im Haag.

;) .! Lr nannte sich auch „Herr" von Rentorff und Fiegenhavn (das Dorf bei Jena?). Sein Sohnwar Joachim Rendorp, 1564 belehnt mit Dogelenzang, verheirathet 1569/76 zu 'Alkmaar mir Wisaberhdicker, dessen Sohn Hermann R. auf 2)ogelenzang ging 161? unter die Amsterdamer Remonstranten, erheirathete 16p? als wittiver von 2lnna .'^maus, Metta van Ingen aus Campen; dessen Sohn Joachim R.,geb. Amsterdam Gktober 1669, war Dr. chir., Rath und Schöffe das., er starb 1p. wktober I6?6 und warverheirathet mit R»rigitta Hulfft, welche 1655 starb.

6) «Lin Dorf Rentorf liegt in L.ippe-Detmold.

7) Mach Siebmacher.