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Hamburgische Wappen und Genealogien
Entstehung
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Moller

(vom Damm).

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Waffen. Im gespaltenen Schild: vorn ain Spalt in Blau cin balbes silbernes'Rammrad, hinten in Silber eine grüne Hülscnstaude, ausgcristen. Hclmzicr: die grüneHülscnstaude, tvachscnd, zwischen zwei über Eck silbern und blau getheilten Flügeln.Hclmdcckcn: blau, silbern.

I. ^.tttcke Moller, geb. zwischen 1415 und 1425, gest. zwischen Juli 1467 und Juli 14S9,lebte in Hamburg (siehe Anhang),

Gem. l) 'Anna Lohn säet.

2) Carhaeina Bcrcndes, Tochter von Heinrich Bcrcndes ; sie hcirakhetein zweiter Ehe Dicdrich von Teilte,

Rinder unter II.

II. I. Rudolf Moller, gest. 150S,

Arriu», Magister, gestorben als Bischof von Tübcck auf der Heimreise ausItalien in Zürich;

2. Bart hold IN oller, geb. zwischen 14S0 1470, gest. 12. März 1550.

1495 Ltuel. Msol. in 2Iostock, gab 1505 Commentar zuin Donat heraus;1509 Titinin Magister uucl IZu.Lcs.Iu.ui sus tbcologise, >5Iö Subcommisiarius für den 2lblaßvcrkauf in den Rirchen Rostocks, 1517Dccan an der Domkirche zu St. Iaeobi, 1529 Tsctor primsrius inHainburg; als eifriger Rarholik aufs stärkste bckhciligr am Hamburger'Rirchciistrcit und am Colloquium von 1529, in Folge besten er amIS. Mai 1529 nach Rostock zurückging, daselbst Profestor an der Uni-versität, 1S2S Rcctor;

Z. Johann Moller, geb um 1460,

1510 Canonicus, vcrfastcr von: „Ulachrichr von der Rellgions-Vcrändcrungin Hamburg",

Gem. .Elisabeth von der Hope, Tochter von Senator Claus von der Hoyc,Sohn unter III 1.

f. IstMcenr Moller, geb. zwischen Juli 1461 und März 1496, gest. Hamburg25. Mai 1554,

1519 Rathsherr in Hamburg, 1527 Prätor, 1554 Räinmercihcrr, 1557 mitBürgermeister Rodcnburg zur Rronung Cbristian's III. nach RopcnHagen, 1597 als Hamburger Dcpurirtcr auf den Protestanten-Convenrnach Braunschweig, 1542 Amtmann in Riycbürrcl, 1550 wieder inHamburg,

i) In der Familie sind 4 milde Privatsriftungen erblich (Dr. Ulrich Cch. Moller: Die HamburgerFamilie Moller, Hamburg, 1S50 Ms.):

1) lLrich von Tzeven (Zeven) - Testament von 1441; Unterstüyung 2lrmer weiblichen Geschlechts,^vente an den Gottesl'asten St. Nirolai, Einnahme etwa H50 Ui. jährlich.

A Michael und Elisabeth Schmidt - Testament von 1002; Unrerstürzung 2lrmer, Einnahme etwa250 Ns. lährlich.

2) NieolauS Iarre-Stiftung von 1019; cvotteShof, Raboisen 55, 12 Freiwohnungen mit Natural-Baben an arme Frauen itnd Iungsrauen. (Des Rathsherrn NieolauS Jarre Enkelin heirathete 1021 denlpateren Bürgermeister Dietrich Moller.)

4) Bercnd und Katharina Münden-Testament von 1052; Stipendien (unbestimmter Facultat), Uncer-jcuyung zur Fortseyung angefangener Studien, Unterstützung Armer beiderlei Geschlechts, Einnahme etwa900 M. jährlich. (Des Rathsherrn zu Schleswig Berend Usünden Sohn, Johann Münden, heirathete10. November 15S4 Elisabeth Usollerj Tochter von Senator Hermann Moller und Marg. v. Sprccb'clscn.)