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Hamburgische Wappen und Genealogien
Entstehung
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Am sin ck.

WeZs'pt'U. Im Schild: i» Gold drei (2 über l) grünc Hülsciiblattcr (Stcchpulmc);Hcllnzicr: dus grüne Hülsciiblatt ilimittcn eines goldenen Fluges; HelmdcFcii: grün,golden.

I. warucr (oder Willem?) Amsiuck, um isoo,Söhne unrcr II;

II. kl) Roclof (Rudolf) ?linsinck, geb. UNI 1516, gest. zwischen 1562 und I5S0,1504 Aathshcrr. dann Bürgermeister in Zwolle,

Gem. Anna Rampferbcke, geb. um 1520, gest. nach 1566,

Rinder unter III 1;

k) Iohan Aiusiuck,

Gem. l) Henrica Rampferbcke,

2) Johanna van Bcvcrvorde,

Rinder unter III 2.

III 1- (Rinder von Bürgermeister Roelof Amsinck Und Frau, geb. Rampferbcke inZwollc II u).

Die Rinder kommen in verschiedener Reihenfolge vor:

u) Warner Amsiuck, gest. 15S4,

15S0 Bürgermeister in Hwolle,

Gem. Vrcda van Geest,

Rinder unter IV I;d) Elisaderl) Amfmck,

Gem. (in Hamburg) lllarrin dc »Lhamp;c) willem Auisinek, geb. Dcvcntcr zwischen 1540 und 1546, gest. HamburgIS. Dezember 1016.

Er ist der Stammvater der hamburgischcn Familie Am sin F. In Folgeder Ricligioiiskriegc in den Niederlanden flüchtete er seines evangelischenGlaubens wegen um 1570 nach Hamburg, daselbst Rirchcngeschworener

i) Die Forschungen von Or. Anesse ilmstnek haben den lDachweiS erbracht. dast die Famhie demiiocli jetzt vorhandenen Almstnkhof im Dorfe llranderen. lZrovinz Dvervffel. Holland. entstammt. tlur dieleinHof wohnren noch bis vor einigen Iahren teilte des stiamcnS Almstnk. Die am lliude des 14 und zu Rnlan?des 15. Jahrhunderts auf dem ilmstnkhof nachweisbaren toeirohner ivarcn vermrirhlich dancrlienc Lehns-leute der Grafen von stöentheim. Im 15. und IS. Jahrhundert waren Dräger des lDainenS in der Gegendvon Helfe» in der Grafschaft 25cnrhcim, in Hardcnvcrg, lvocmarfum und rvldenzaal aiilästig, von wo ucim IS. Jahrhundert »ach Devcnrcr und Zwollc kamen. ^ .

Die meisten der vorhandenen Genealogie» der Hamburger Familie Amstnek nennen a>« ältesten t or-fadrcn : warlier Amstiiek, welcher um 14S0 zeborcii fein und zwei Söhne gehalst halst» lolh Roelof (Rudolfiund Iohaii. tstachweisbar harre ein Rocloff tlmsinz >um I4S6) einen Sohn willcm, welcher iim lolo ISNl »elfe» vorkommt. Ukir den Zörndcrn Roelof und Iohan lstginnr eine regelrechte Gciiealogic.

Die leizt noch in den Dörfern liaar, GramSbergcu und vennebrügge (an der Grenze von aollandund Hannover) vorkommenden Familien des kstamcns haben keinen nachweisbaren Fulammendang mir ecrHanilstrrgcr Familie Amstnek) gleichwie die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts im nordwestlichenwestphalen vorkommclide Familie Anfemiiiek oder Amstiiek, welche bis IS54 eine Hofstellc des „lamciiS nnDorre Hferlo, Rirchfpiel tlalren, als bäuerliches liehen befaß) auch die in Amsterdam anlästige Familie Amstngh, welche ein anderes warmen führt als die obige, scheint mir derselben hl keinem aulammenhang zustehen. >Ls kommcl, die Schreibweisen - Amcffinek, Ameziing, Amestng, Reinst»?. Ainiiiicl. .lmpziiig >meRmbsiiig vor. (vergl. „Die Rlicdcrl. irnd Hamb. Familie Amstnek", von Dr. Caclar Rmsiiiek, bur? löSS.

Aid. Lor. Nkcycr- GSear L. DeSdorpfi Hamb. Wappen ». Gcncal. l