Freiherren von Hügel.
10. Freiherren von Hügel.
Aus einem alten Adelsgeschlechte des Elsassstammend, kam Johann Andreas v. Hügel nach Würt-temberg, wo er in 54jährigen unerschütterlich treugeleisteten Diensten die höchsten militärischen Würdenerlangte. Am 14. Dez. 1801 wurde er vom KaiserFranz II., dessen persönlicher Zuneigung er sich zuerfreuen hatte, in den erblichen Reichsfreiherrnstand
erhoben. Gleich berühmt als Heerführer wurden diebeiden Söhne, der Generallieutenant und spätereKriegsminister und Kommandant des württembergi-schen Armeekorps, Freiherr Ernst Eugen v. H., undder Freiherr August Ferdinand, königl. württemb.Generallieutenant und Gouverneur der ResidenzstadtStuttgart.
Wappenbesehreibung.
Ein quadrirter Schild. 1 und 4 in Roth ein geharnisch-ter Mannesarm, der, ein bloses Schwert haltend, aus einernatürlichen Wolke an der rechten obern Ecke hervorragt;2 und 3 ein kegelförmig aufsteigender schwarzer Hügel, aufdem ein grüner Eichbaum steht. Auf dem Schilde ruht die
Freiherrnkrone und über derselben stehen zwei gekrönteHelme, auf dem sich die Bilder des Schildes wiederholen.
Die Heiradecken sind rechts rothsilbern, links schwarz-silbern.
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