Freiherren von Bodman.
5. Freiherren von Bodman.
Schild geviertet und mit einem Mittelschild belegt, indessen goldnen Felde ein schwarzes siebenendiges Hirschgeweihmit seiner Krone zu sehen ist. — Im ersten und vierten gol-denen Felde ein schwarzer, nach rechts aufspringender Stein-bock; im zweiten und dritten silbernen Felde drei grüne ab-wärts geneigte Lindenblätter.
Auf dem Schilde ruhen drei offene Helme. Der mittlere
gekrönte trägt einen geschlossenen Flug, vorn silbern, hintenroth mit rothsilbernen Decken, der rechte mit schwarz-goldenen Decken, den Steinbock wachsend, der linke gekröntemit grünsilbernen Decken trägt einen hohen, orientalischenschwarzen Hut, mit einem Umschlag von Feh, oben mit einergoldenen Krone geschmückt und drei Pfauenfedern aus der-selben hervorgehend.
Nach dem schon im 8. Jahrhundert als Sitzköniglicher Statthalter, dann als Königspfalz erschei-nenden Bodman in der nordwestlichen Bucht desUeberlinger Sees nennt sich seit dem 12. Jahrhundert
ein seitdem dort sesshaftes Adelsgeschlecht, von demein Zweig mit dem 1839 verstorbenen Johann AntonFreiherrn v. B. auch in Württemberg sich niederge-lassen hat.