von Wider.
71. von Wider.
Eine aus Ober-Oesterreich nach Württemberggekommene Familie, welche sich vormals Wider vonder Au schrieb. Derselben wurde von Kaiser Rudolphein Wappenbrief verliehen, welchen in der FolgeKaiser Matthias 1612 bei Erhöhung der Familie in
den Reichsadelsstand verbesserte. — Am 8. Februar1807 erhielt der Lieutenant im K. württembergischenInfanterie-Regiment „von Lilienberg" Ludwig v. Widereine Adels Anerkennung und Erneuerung.
Wappenbeschreib iiiig.
Im rothen Felde auf einem blauen Dreiberge ein rechts-gekehrter silberner Widder mit rothausgeschlagener Zungeund vergoldeten krummen Hörnern.
Auf dem Schilde ruht ein vorwärts gekehrter Helm,
goldgekrönt, mit aussen rothen und innen silbernen Helm-decken, worauf zwischen zwei von Silber und Roth qua-driHen Büffelhörnern ein halber Widder emporwächst.
G e ii c a S o g i e.
Johann Christoph von WiderDiaconus zu Weissenburg am Sand 1688—91verm. mit Anna Regina geb. Megerlin.
Ernst Friedrichgeb. 1682, f 1754Pfarrer zu Walheim.
1. Bernhard Christophgeb. zu Weinsheim 9. Juli 1734Diaconus in Dettingen 1770Stifter d. Pfarrer Christoph WiderschenStipendiums.
2. Ludwig Heinrichk. -württ. Hauptmann zu Hohenaspergverm. 25. Febr. 1816 mitmit
Johanne Christiane Rosine geb. Erbe.
1. Marieverm. mit Wilhelm DankFinanzrath.
2. Julieverm. mit Pfarrer Clemensin Zürich.
1. Lucie Mariannegeb. 27. Jan. 1853.
3. Ludwig Heinrichgeb. 1820, f 1874Kamerai v erw.in Göppingenverm. 6. Juni 1850 mitOttilie geb. Zieglergeb. 1822.
2. Richard Ludwig Alfredgeb. 7. Febr. 1851Amtsrichter in Gmünd.
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