Freiherren von Starkloff.
38. Freiherren von Starkloff.
Dieses dem kurländisclien Adel angehörige Ge-schlecht siedelte Ende des 18. Jahrhunderts nachHessen-Cassel über, wo Landgraf Friedrich dem Hein-rich Günther v. Starkloff 1784 die Erlaubnis ertheilte,von seinem Adel Gebrauch zu machen. Heinrichv. Starkloff, der Enkel des Genannten, trat 1800 alsOffizier in württembergische Dienste, wohnte fast allenFeldzügen von 1800—1815 bei und starb 1840 als
K. württembergischer Oberstlieutenant im Ehren-Inva-lidencorps. Sein Sohn Heinrich Adolf, geboren 1811zu Ludwigsburg, zeichnete sich in den Feldzügen1866 und 1870—71 aus und ward als Generallieute-nant nach Höchster Entschliessung Sr. Maj. des KönigsKarl von Württemberg v. 12. Juni 1873 mit seinenehelichen Nachkommen in den Freiherrenstand er-hoben.
W a p p e n b e s e h r e i I) u n g.
Ein von Blau und Schwarz der Länge nach getheilterSchild. Vorn ein goldener Löwe, links ein natürlicher Luchs,beide Thiere gegeneinandergewendet. Auf dem gekrönten Helmeals Kleinod zwei blau und schwarz übereck getheilte Hörner.
Helmdecken rechts Gold und Blau, links Gold und Schwarzzwei Bitter mit Fahnen von entsprechender Farbe halten denSchild, auf einem silbernen Bande stehend, welches in rotherSchrift die Worte trägt: „Gott ist mein Hort."
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