27. Freiherren Schenk von Staufenberg.
Das in mehreren Linien, auch einer graflichen,blühende Geschlecht, welches sich von der Stauffen-burg bei Hechingen benennt und im 13. Jahrhundertdas Schenkenamt bei den Grafen von Zollern beklei-dete, besitzt in Württemberg die Herrschaften Wilf-lingen, OA. Riedlingen, seit 1439, Risstissen, OA.Laupheim, seit 1613, Lautlingen, Margrethausen,
Ochsen- und Thierberg, OA. Balingen, seit 1619,Geislingen in demselben Oberamt, seit 1697. (Vergl.Die Schenken von Stauffenberg. Geschickt!. Nach-richten von diesem Geschlechte nach Urkunden zu-sammengestellt, von Friedr. Schenk, Freiherrn, undFranz Schenk, Grafen von Stauffenberg. Als Manu-script gedruckt. München 1874.)
In Silber zwei blaue leopardirte Löwen, welche durcheinen schmalen rothen Querbalken getrennt sind. Den Helmmit blausilberner Decke ziert ein runder blauer, oben silbernbeknopfter Turnierhut, in dessen silberner Stulpe zu beiden
Seiten eine goldene Schalmei steckt, deren Mündungen, sichoben auswärts neigend, von einander abstehen und aus wel-chen je sechs schwarze Hahnenfedern hervorgehen.
Genealogie.
Freiherr Friedrich Schenk von Stauffenbergk. bayer. Kämmerergeb. 23. Okt. 1806, f 2. Mai 1874verm. 17. Aug. 1833 mitClementine geb. Gräfin v. Butler-Cloneboughgeb. 31. Jan. 1812.
1. Franz Augustgeb. 3. Aug. 1834Erbherr der Majoratsherrschaften Wilf-
lingen, Risstissen und GeislingenMitglied des deutschen Reichstags unddes bayr. Abgeordnetenhausesverm. 25. Aug. 1860 mitIda geb. Gräfin v. Geldern-Egmontgeb. 16. Okt. 1837.
2. Wilhelmgeb. 10. Juli 1837k. bayer. Kämmerer und Oberstlieutn.Flügeladjutant Sr. Maj. d. Königs
verm. 11. Mai 1868 mitIrene geb. Gräfin v. Waldkirchgeb. 11. März 1848.
1. Elisabethgeb. 15. Febr. 1864.
2. Olgageb. 11. Sept.
1866.
3. Gabrielegeb. 1869.
3. Karlgeb. 20. Febr. 1844k. bayer. Premierlieutnantverm. 12. April 1877 mitMarie geb. Freiin Schrenk v. Notzing-Egmatinggeb. 8. Dez. 1856.
Wernergeb. 17. Febr. 1878.
Freiherren Schenk von Stauffenberg.