Grafen von Taubenheim.
16. Grafen von Taubenheim.
Eine Linie des Meissnischen Adelsgeschlechtswurde gegen das Ende des 18. Jahrhunderts durchFreiherrn Rudolf August Lebrecht v. T., der, alsStaatsminister hochgeachtet, 1814 starb, nach Würt-temberg verpflanzt. Dessen Sohn August, KöniglicherStallmeister, starb schon 1806, nachdem ihm vonseiner Gattin, einer Schwester der allverehrten Hof-dame und Erzieherin der Königin Katharina, Char-
lotte von Bawr, 1805 ein Sohn Wilhelm geschenktworden war. Letzterer, von den beiden KönigenWilhelm und Karl mit den höchsten Hofämtern be-traut, erhielt am 6. April 1859 für sich und seineNachkommen die Erhebung in den erblichen Grafen-stand des Königreichs. (Württ. Volksbibliothek II.1868. S. 37 ff.)
Wappenbeschreibung.
Senkrecht getheilter Schild; Links in Blau ein doppelt geschwänzter golden gekrönter, silberner Löwe; Rechts einmalvon Silber und Blau gepfählt.
Aus dem gekrönten Helme mit blausilberner Decke wächst der silberne Löwe hervor.
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