Grafen von Bismark-Schierstein.
3. Grafen von Bismark-Sehierstein.
Am 18. April 1816 wurde Friedrich Wilhelm,Freiherr v. Bismark, Commandern* des Kavallerie-Reg.Nr. 3, Kammerherr, Oberst und Chef im General-stabe des Prinzen Adam, für sich und seine Nach-kommen in den Grafenstand des Königreichs Würt-temberg erhoben, desgleichen am 17. Febr. 1818 seinNeffe, Friedrich August v. Bismark.
Ueber die ihm verliehene Grafenwürde und über
die Aenderung seines Wappens wurde dem letzterenauf sein Ansuchen am 17. Nov. 1863 nachträglichein Diplom ausgestellt, nachdem bereits am 13. Sept.1831 die Kinder desselben, Karl Alexander v. Bis-mark und Auguste Freiin v. Bismark in den Grafen-stand erhoben worden waren, (v. Georgii-Georgenau,Biögr. geneal. Blätter. 1879. S. 1152.)
Ein quadrirter blauer Schild. 1 und 4 ein silbernesNesselblatt (Stammwappen). 2 ein springender goldener Löwe.3 ein silbernes Pferd (Hengstfeld). Auf dem Schilde ruht dieGrafenkrone, mit einem gekrönten Helme besetzt, der zwischeneinem silbernen und blauen Büffelhorn das silberne Nessel-blatt zeigt.
Die Helmdecken sind rechts blau und Silber, links blauund Gold. — Als Schildhalter stehen rechts das silberne Pferd,links der goldene Löwe.