von Schad-Mittelbiberaeh.
69. von Schad-MittelbiberacL
Edle genannt Schad aus Ulm und Umgegendfinden sich urkundlich (Ulmisches Urkundenbuch vonPressel I. S. 13. 72) schon im 12. und 13. Jahrhun-dert. Die Familie, reich an angesehenen, verdientenPersönlichkeiten (Weyermann, Nachrichten 461 f. II,453 ff.), nennt sich seit 1440 von Mittelbiberach, OA.
Biberach, welches mit den gleichfalls SchadschenWarthausen und Obersulmetingcn im Jahr 1600 inweibliche Erbfolge iibergieng. (Memminger, Beschr.des OA. Biberach. 1837. S. 138 f.) Durch Antheilan Balzheim, OA. Laupheim, gehört die Familie zumritterschaftlichen Adel des Königreichs.
Wappenbes
Das Wappen, welches Kaiser Karl VI. unter dem13. Dez. 1718 denen von Schad verlieh und das sie heutzu-tage noch führen, ist quadrirt.
1 und 4 im goldenen Felde zeigt einen halben schwar-zen Adler mit ausgebreiteten Flügeln und goldener fliegenderBinde um den Hals, im goldenen Schnabel einen silbernenFisch haltend.
Im 2. und 3. blauen Felde ein goldenes Wachthäus-chen mit links angelegter Stiege.
c h r e i b n n g.
Auf dem Schilde ruhen zwei ungekrönte Helme. Aufdem rechten mit schwarzgoldener Decke der Adler des erstenund vierten Feldes, auf dem linken eine in Blau gekleidetemännliche Figur, auf dem Haupte eine blaue Mütze gold-gestülpt, und mit der rechten Hand ein schwarzes Hifthornam Munde haltend, die linke Hand aber in die Hüfte stützend.
Die Helmdecken sind hier blau und golden.
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