63. Freiherren
Die Stammburg dieses schon in der ersten Hälftedes 12. Jahrhunderts genannten Geschlechts, welchesvon dem Abt Volkard zu Lorch, 1389—1399, bis zudem württembergischen Staatsminister Ludwig Georg,1750—1832, und weiterhin zahlreiche hervorragendeNamen aufweist, stand im Wörnitzthale unweit Har-burg, BA. Donauwörth. Um 1370 kam Georg vonWellwart, Gemahl der Anna v. Schechingen, OA.Aalen, in Besitz von Hohenstadt, in demselben Ober-amt. Seine Söhne, beide Georg genannt, stifteten,
von Wöllwarth.
der eine die Laubacher, der andere die LauterburgerLinie, welche durch allerlei Wechsel in verschiedenenZweigen hindurch heute zu einer einzigen, der Es-singen-Lauterburger Linie geworden sind, mit denRittergütern Essingen, Lauterburg und Hohenrodenin den Oberämtern Aalen, Ellwangen, Gmünd; An-theil an Klein-Ingersheim, OA. Besigheim; LaubachAttenhofen, Affalterried und Waiblingen, OA. Aalen.(Bauer, Beschr. des Oberamts Aalen. 1854. S. 162 ff.)
Wappenbesehreibnng.
Das Wappen der Freiherren von Wöllwarth zeigt einen helme auf rothem Kissen, mit vier goldenen Quasten versehen,mit den Spitzen aufwärts gekehrten rothen halben Mond in wiederholt.
silberner Feidung, welcher sich auf dem ungekrönten Turnier- Helmdecken sind roth und silbern.
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