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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von Weiler zu Weiler.

61. Freiherren von Weiler zu Weiler.

Von Weiler, OA. Weinsberg, nennt sich seitNibelunc de Wiler im Anfang des 12. Jahrhundertsdas noch blühende Geschlecht, welches lange Zeitdem Hause Württemberg treue hervorragende Dienergestellt hat. Dietrich, württembergischer Landhof-meister, wurde 1483 von dem Grafen Eberhard imBart mit dem Schlosse Lichtenberg, OA. Marbach,

von Herzog Ulrich 1504 mit einem Antheil an Maien-fels, OA. Weinsberg, belehnt. Nach den genanntenRittergütern bildeten sich im 17. Jahrhundert dreiWeilersehe Linien, bis diese 1799 sich wieder in derPerson des Kaiserlichen Raths und Ritterraths Fried-rich von Weiler vereinigten. (Stälin, Beschreibungdes Oberamts Weinsberg. 1861. S. 387 ff.)

Wappenbesehreibung.

In Silber ein rother linker Schrägbalken.

Ueber der Freiherrnkrone ein ungekrönter Helm mitsilbernen Decken, auf welchem zwei gestürzte silberne Mützen

mit rothem Stulpe ruhen, aus deren jeder drei goldbeknöpftesilberne Stäbe hervorgehen.

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