Freiherren von Stetten.
49. Freiherren von Stetten.
Mit den Herren von Künzelsau-Bartenau einesStammes, sind Herren von Stetten, jetzt Kocherstetten,OA. Künzelsau, seit dem 13. Jahrhundert viel genannt(Bauer, Zeitschr. d. Hist. Ver. f. d. württ. Franken IV,167 ff.), ein Ziircli von Stetten (1329—30) und einEberhard (1443 — 47) als Deutschmeister (Voigt, Ge-
schichte des Deutschen Ritter-Ordens. 1857. I, 651.655). Seit dem 14. Jahrhundert nennt sich eine Linievon Buchenbach, OA. Künzelsau; in der Kocherstet-ter Linie starb der Götzische Zweig um 1460 aus,während der Wilhelmische im sogenannten AeusserenHaus heute noch blüht. (Bauer a. a. 0. 203. 208.)
W appeiibeschreib u 11 g.
In Gold drei rothe (2. 1.) mit den Schneiden nachRechts gekehrt Breitbeile an rothem Stiel.
Ueber dem Schilde ruht die Freiherrnkrone und überderselben der Helm mit rothgoldenen Decken.
Aus demselben wächst eine vorwärts sehende, rothge-
kleidete Jungfrau mit kurzen Ermein und blossem Hals biszur Mitte des Leibes hervor, in jeder Hand ein Beil desSchildes mit der nach auswärts gekehrten Schneide empor-lialtend.
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