Freiherren von Speth.
48. Freiherren von Speth.
Die Speth standen seit Ulrich Spete (der Späte),welcher mit dem Grafen Ulrich von Württemberg1291 für Kloster Lorch urkundet, in Dienstverhält-nissen zu dem Hause Württemberg. Am bekanntestenist Dietrich Spät, der Freund der Herzogin Sabinaund Feind des eifersüchtigen Herzogs Ulrich. Fürdie Heimat der Familie gilt Zwiefaltendorf, OA. Ried-lingen, wornach die Spät sich lange Zeit „von Zwie-falten" nannten und welches gleich Ehestetten, OA.Münsingen, noch im Besitz einer Linie derselben sichbefindet, während Unter-Marchthal, OA. Ehingen, wor-
nach diese Linie sich benennt, in andere Hände über-gegangen ist. Eine andere Linie nennt sich von derbei Anhausen im Lauterthal, OA. Münsingen, gelege-nen, der Familie noch zugehörigen Schülzburg, welcheGraf Ulrich der Vielgeliebte von Wirtemberg 1464an Albert Spät verkaufte. Diese Linie besitzt ausser-dem das seit 1415 der Familie gehörige Granheim,OA. Ehingen. (Memminger, Beschr. d. OA. RiedlingenS. 253 ff.; des OA. Münsingen S. 117 f.; des OA.Ehingen S. 133.)
W appenbesclirei b n n g.
Ein rother Schild mit drei schrägrechts übereinanderliegenden silbernen Schlüsseln; den Schild deckt die Frei-herrnkrone mit einem gekrönten Helme über derselben, ausdem ein rothgekleideter, gestümmelter bärtiger Mann, mit
rother von Silber umstülpter Mütze, auf der Brust mit dendrei Schlüsseln des Wappens belegt hervorgeht.
Helmdecken roth und silbern.
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