Freiherren von Seckendorf.
46. Freiherren von Seckendorf.
Dieses alte, an Staatsmännern, Feldherren undKirchenfürsten, Gelehrten und Dichtern reiche Ge-schlecht, das sich von dem Dorfe Seckendorf, bayr.BA. Fürth, nennt, zerfällt in drei Hauptlinien: zweije aus einer freiherrlichen und gräflichen Linie be-stehende, die Aberdarische, von einem Aberdar v. S.,die Gudentische (Gutendische), von einem Gaudentius
v. S. benannt, und die Rheinhafische. Eine derGutendisehen Linie angehorige Familie zählt durchAntheil an Unter-Deufstetten, OA. Crailsheim, inwelcher Gegend die Seckendorf als Brandenburg-Ansbachische Lehensträger vielbegütert waren, zumritterschaftlichen Adel des Königreichs Württemberg.
W a p p e 11 b e s e h r e i b u n g.
In einem silbernen Schilde ein in der Form einer 8 ineinander verschlungener rother Lindenzweig, an beiden Seitenmit je vier Blättern versehen.
Auf dem Helme mit rothsilbernen Becken liegt einFürstenhut, besteckt mit sechs schwarzen Hahnenfedern.
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