Freiherren von Saint-Andre.
44. Freiherren von Saint-Andre.
Jakob von Saint-Andre, der Sohn des französi-schen Generals Frangois de Saint-Andre, welcher 1572,den Metzeleien der Pariser Bluthochzeit entgangen,nach Deutschland geflüchtet war, wendete sich nachSchwaben, wo sein Sohn Daniel Rollin 1652 die GüterKönigsbach und Trautkirchen, und später auch Kochen-dorf im Kanton Kraichgau erkaufte und damit die
Aufnahme in die Ritterschaft erlangte. In den Jah-ren 1760 und 1765 gelangten Nachkommen desselben,die Brüder Friedrich Daniel und Alexander Magnus,durch Verheiratung mit Leutrumschen Töchtern inden Besitz von Wankheim, Eck und Kressbach imOberamt Tübingen, welche Rittergüter noch im Be-sitz ihrer Erben sind.
W a p p« n b e s c Ii r e i b n n g.
Ein von Gold und Blau gespaltener Schild, in dem vornein rother nach der Mitte springender Löwe, hinten aber einaus der linken Oberecke aus einer natürlichen Wolke herab-gebogener unbekleideter Arm zu sehen ist, in der Faust einensilbernen Anker haltend. Der auf dem Schild ruhende ge-
krönte Helm trägt blaugoldene Decken und führt einen ausder Krone emporgestreckten, mit einem Schwert bewaffnetenArm. —
Als Schildhalter zwei nach auswärts gekehrte, doppeltgeschwänzte rothe Löwen.
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